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Karl Rapp (Weitnau) 11.02.2007
Betrifft: Berlin Mitte vom 8. 2. von Tullius, Cicero-Ausgabe Februar 2007
Lautstarke Nullrunde, weil eine Maybritt Illner ihre Gesprächspartner einfach nicht ausreden lassen kann. DAS ist der Grund für dieses Gegeneinander.

Ulrike Mölder (Grevenbroich) 09.02.2007
Ich bin ein sehr begeisterter Leser von Ihrem Magazin. Obwohl "erst" 19 Jahre alt interessiere ich mich für Politik und Wirtschaft und kann "Cicero" viel abgewinnen. Besonders ist mir in der Februar-Ausgabe der Kommentar von Eberhard von Koerber:"Mehr Wirtschaft in die Schule" aufgefallen. Ich kann die Auffassung des Autors nur unterstreichen und bestätigen; ebenso glaube ich, dass jeder Schüler zumindestens grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge kennen sollte.


Meine Schule (das Norbert-Gymnasium-Knechtsteden in Dormagen) hat dem Trend der wirschaftlichen Verdummung der Schüler entgegengewirkt und eine ´"Academy for Junior Managers" ins Leben gerufen. Dort lernen die Schüler freiwillig jeden zweiten Samstag die Grundlagen der BWL und diverse Soft Skills. Durch die positive Einstellung der Schüler und der Dozenten, die größtenteils selbst aus der Wirtschaft kommen, ist dieses Projekt meiner Meinung nach Wegbereiter um aus der Wirtschaftsmisere herauszuhelfen.
Mit freundlichen Grüßen


Ulrike Mölder



Eifler (18647 Birkenwerder) 03.02.2007
Betrifft: Ein polnisches Reisetagebuch von Jacques Pilet, Cicero-Ausgabe Dezember 2006
Ein guter Text. Wohltuend in seiner Nüchternheit.

Die polnische Haltung wird verständlicher, wenn man die Geschichte und die kollektiven Erinnerungen Polens kennt.

Andererseits wird auch deutlich, dass maßgebliche Kreise in Polen mit den europäischen Gedanken überhaupt nicht begriffen haben.
Leider gibt es von Erweiterungsrunde zu Erweiterungsrunde mehr von diesen sogenannten Europäern. Auch ein Grund für den Niedergang der EU.

Stefanie Schulz (Kiel) 02.02.2007
Betrifft: Die Gender Mainstreaming-Strategie von Bettina Röhl, Cicero-Ausgabe März 2005
Ihre Ansicht über GM ist sehr einfältig und scheint mir nicht sehr weit gedacht. Jungen Menschen im Irak wird von klein auf erzählt, das es das Schönste ist für die eigene Überzeugung (die ihnen ebenfalls aufgezwängt wird) zu sterben. Kleinen Mädchen in Deutschland vermittelt die gesamte Gesellschaft (sowohl direkt als auch unterschwellig), dass es toll ist für die eigenen Kinder jahrelang auf den Beruf zu verzichten. Man denkt als junge Frau dann kaum mehr darüber nach, ob das wirklich das ist, was man selbst am liebsten möchte. Man muss sich schon eingängig mit dem Thema befassen um aus dieser Art des Denkens heraus zu kommen. Die Frage, ob Frauen also wirklich die Hausfrau- und Mutterrolle aufgeben "wollen", ist völlig irrelevant, da die meisten Frauen von der Gesellschaft und der von ihnen erwarteten Rolle so beeinflusst sind, dass sie zu einer wirklich freien Meinung nicht im Stande sind. Und dieses ist nur einer der vielen Punkte, die ich an diesem Artikel zu kritisieren habe.

Eduard Beck (Coesfeld) 02.02.2007
Betrifft: Vollbeschäftigung ist möglich! von Hüther, Michael und Horn, Gustav A., Cicero-Ausgabe September 2005
"Vollbeschäftigung ist auch in Deutschland möglich!" Ja, aber nur mit bedinungslosem Grundeinkommen! Hartz4-"Reform" ist eine Glanzleistung von Schröders Regierung. Vor allem die Idee den Sachbearbeitern die Vermittlung zu überlassen ist eine wirklich "visionäre" Idee.
Offener Strafvollzug ist das! Da hat der Prof. Götz W. Werner vollkommen recht.

Melanie Gatzke (München) 29.01.2007
Betrifft: Die Emanzipation – ein Irrtum? von Eva Herman, Cicero-Ausgabe Mai 2006
Ich bin zwar kein Mann, sondern eine Frau, trotzdem muß ich dem Schreiber Reinhold aus München Recht geben. Neben den Vorteilen, die sicher damit verbunden sind, zeigt sich jetzt die andere Seite. Die gravierenden Nachteile. So wie die Emanzipation gelaufen ist und vorangetrieben wurde, war sie sicher teilweise ein Irrtum. Ich warnte schon vor 2 Jahrzehnten, der Zug fährt in eine falsche Richtung. Wesentliche Belange hat man einfach ignoriert. Jetzt kommt die Rechnung. Den größten Teil davon bezahlen die Kinder.
Gravierend ist die große Verunsicherung, die Irritation, die eingetreten ist. Man kann eben aus einer Frau keinen Mann machen und aus einem Mann keine Frau.

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