| Leserbrief - Ihre Meinung |
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| Eduard Beck (Coesfeld) | 02.02.2007 |
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Betrifft: Vollbeschäftigung ist möglich! von Hüther, Michael und Horn, Gustav A., Cicero-Ausgabe September 2005 "Vollbeschäftigung ist auch in Deutschland möglich!" Ja, aber nur mit bedinungslosem Grundeinkommen! Hartz4-"Reform" ist eine Glanzleistung von Schröders Regierung. Vor allem die Idee den Sachbearbeitern die Vermittlung zu überlassen ist eine wirklich "visionäre" Idee. Offener Strafvollzug ist das! Da hat der Prof. Götz W. Werner vollkommen recht. |
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| Melanie Gatzke (München) | 29.01.2007 |
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Betrifft: Die Emanzipation – ein Irrtum?
von Eva Herman, Cicero-Ausgabe Mai 2006 Ich bin zwar kein Mann, sondern eine Frau, trotzdem muß ich dem Schreiber Reinhold aus München Recht geben. Neben den Vorteilen, die sicher damit verbunden sind, zeigt sich jetzt die andere Seite. Die gravierenden Nachteile. So wie die Emanzipation gelaufen ist und vorangetrieben wurde, war sie sicher teilweise ein Irrtum. Ich warnte schon vor 2 Jahrzehnten, der Zug fährt in eine falsche Richtung. Wesentliche Belange hat man einfach ignoriert. Jetzt kommt die Rechnung. Den größten Teil davon bezahlen die Kinder. Gravierend ist die große Verunsicherung, die Irritation, die eingetreten ist. Man kann eben aus einer Frau keinen Mann machen und aus einem Mann keine Frau. |
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| Christoph Berndt (Münster) | 29.01.2007 |
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Betrifft: Christiansen vom 28. Januar von Tullius, Cicero-Ausgabe Januar 2007 Keine Frage, der Schmerz und die Trauer der zu Opfern gewordenen Menschen bleiben regelmäßig auf der Strecke, besonders wenn es sich um Kapitalverbrechen handelt, das ist bedauerlich, und es wird dadurch nicht gemildert, daß es öffentlich wird. Gemildert wird es auch nicht durch die Haftdauer, neu geweckt wird es aber offenbar, wenn droht, daß die als Täter ausgemachten Menschen aus der Gefangenschaft direkt übergeführt werden in eine marktschreierische, von der Öffentlichkeit goutierte Rolle. Das aber ist eher Folge der Dynamik unserer teilweise verzerrten Mediengesellschaft, weniger ein Resultat der Interessen der zu entlassenden Häftlinge. Bubacks Sohn reklamiert aus persönlichen Motiven eine Befindlichkeit, die darin gipfelt, daß er glaubt die RAF-Mörder hätten gegenüber „gewöhnlichen“ Mördern aus niedrigeren Motiven gehandelt; das ist einerseits sein gutes Recht, andererseits rächt sich hier womöglich - aus der Sicht der Opfer - der damalig ganz dezidiert geäußerte Anspruch der rechtsstaatlichen Sichtweise, indem Gericht und Bundesanwaltschaft ja eben ganz darauf abzielten die Morde der RAF-Täter als „gewöhnliche“ Kapitalverbrechen zu ahnden. Durch diese Sichtweise wollte man den ausdrücklichen Ansprüchen der RAF-Täter auf Anerkennung politischer Motive, auf Behandlung als Kriegsgefangene von vorneherein jeglichen Wind aus den Segeln nehmen. es sollte eben an keiner einzigen Stelle ein politischer Prozeß werden. Mit dieser Vorgehensweise hat man IMHO aber auch dafür gesorgt, daß die gesellschaftspolitische Bedeutung der RAF jahrzehntelang nicht in die Diskussionen einer breiten Öffentlichkeit gerieten - sondern lediglich eine Marginalie im historischen Bewußtsein bildet. Nun nutzen Mohnhaupt und Klar - jeder auf seine Weise - dieselben Automatismen desselben Rechtssystems, um wieder auf freien Fuß zu gelangen - dabei glaube ich durchaus, wie Bettina Röhl es ausdrückt - daß die gegenwärtige Öffentlichmachung dieser Vorgänge auch durch Kampagnen aus dem „linksliberalen“ Lager befördert werden. Was ich sehr spannend auch heute finde - gute 30 Jahre nach Schleyers Tod, und mithin wohl dem Höhepunkt der RAF - noch immer interessiert sich offenbar niemand für die Rollen der damaligen Mord- und Entführungsopfer. Einzig vom Kabarettisten Georg Schramm hörte ich im September 2006 innerhalb seines Programms „Thomas Bernhard hätte geschossen“ eine wohl bitter ernst gemeinte Anspielung auf die Biographie Schleyers, der als SS-Offizier zusammen mit Heydrichs in Prag tätig war, dann in den Nachkriegsjahren sich zu einem ganz harten Vertreter der Arbeitgeber-Fraktion entwickelte, der u.a. mit Massen-Ausschließungen ja für ordentlich Zündstoff sorgte. Hier besteht glaube ich auch noch Stoff für den Geschichtsunterricht: wer waren denn die opfer der RAF, welche gesellschaftlich bedeutsamen Rollen spielten denn Buback, Ponto, Schleyer, Lorenz, Herrhausen & Co.? Jedenfalls halte ich es ebenso für einen Treppenwitz der deutschen Geschichte, daß z.B. Schleyer zu einer Art Märtyrer der BRD stilisiert wird, wie es eine traurige und bittere Realität unserer Gegenwart ist, daß, wenn man nur „publikumswirksam“ genug morden, schänden, brandschatzen kann, man dann medial interessant ist. Mein Mitgefühl gehört den Opfern und ihren Hinterbliebenen, mein Verstand interessiert sich aber eben auch für die Rolle der Opfer als sie Täter waren. Gruß, Christoph Berndt |
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| Walter Kluck (Osterwieck) | 28.01.2007 |
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Betrifft: Stoiber ist der Unions-Lafontaine von Peter Struck, Cicero-Ausgabe Februar 2007 Die von Peter Hartz unterbreiteten Vorschläge wurden 2002 schrittweise unter der Bezeichnung "Hartz I -IV" umgesetzt. Die Verantwortung für die Arbeitsmarktreformen liegt beim damaligen Bundeskanzler. Deshalb sollte die Umbenennung in "Schröder I -IV erfolgen. |
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| Prof. Dr. D. Stollberg (90762 Fürth) | 27.01.2007 |
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Betrifft: Maischberger vom 23. Januar 2007 von Tullius, Cicero-Ausgabe Januar 2007 Diese Sendung war ideologisch von A - Z, voller Vorurteile und EMMA-Klischees. Tullius hat völlig recht. Schade für die Zeit und die Gender-Thematik. Aber auch kein Wunder, wenn Maischberger immer wieder ihre Freundin Alice (Schwarzer) einlädt, die seit 30 Jahren Klischees bedient. Freundliche Grüße! D. Stollberg. |
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| gert friedel,kleiststr7 (61440 oberursel) | 27.01.2007 |
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kundennr 55 021219 bitte sofort die probelieferung einstellen, danke, mf gfriedel |
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