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TitelseiteApril 2010


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Debatte


Weltbühne
Der zerbrochene Diamant
Stefan Brändle
Sie war die bekannteste Rapperin Frankreichs, Idol zahlloser Banlieue-Mädchen, letzte Hilfe gegen familiäre Tradition und Unterwerfung. Doch damit scheint es nun vorbei zu sein. Seit neuestem trägt Diam’s ein Kopftuch und propagiert die Unterwerfung der Frau. - mehr lesen..
S. 16
Populist aus den Poldern
Werner A. Perger
An Geert Wilders scheiden sich die Geister. Ist der Mann mit dem wasserstoffblonden Haarschopf ein Rassist oder ein Streiter für westliche Werte? Mit seiner Islamkritik trifft er jedenfalls in den Niederlanden einen Nerv – und hat damit Erfolg. - mehr lesen..
S. 18
Griechenland von Alpha bis Ω
Andreas Schäfer
Was ist nicht alles über Griechenland gesagt worden – Hämisches, Verständnisvolles, Analytisches, das beweisen soll, warum das Land die EU in den Abgrund zieht – oder gerade nicht. Eine Anleitung zum besseren Verständnis einer widersprüchlichen Gesellschaft. - mehr lesen..
S. 20
Am besten gar keine
Walther Stützle
Global Zero lautet die neue Zauberformel – sie steht für eine atomwaffenfreie Welt. Aber die Wirklichkeit ist anders. Weltweit gibt es genug spaltbares Material, um mehr als 100000 Atombomben herzustellen. Ist eine Welt ohne Nuklearwaffen vorstellbar oder bleibt sie eine Utopie? - mehr lesen..
S. 26
Bombardieren oder besser nicht?
Yossi Melman
Die öffentlichen Äußerungen des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu zur Frage einer atomaren Bewaffnung des Iran lassen nicht den geringsten Zweifel: Eine iranische Atombombe ist eine existenzielle Bedrohung für Israel, die der jüdische Staat nicht dulden kann. - mehr lesen..
S. 30
Ein Volk unter Waffen
---
Rund 270 Millionen von weltweit 650 Millionen Schusswaffen in Privatbesitz gehören US-Bürgern. In keinem anderen Land der Welt werden von Privatpersonen so viele Gewehre und Pistolen gehortet, wie in den USA. -
S. 34
Das Parlament wacht auf
Klaus Harpprecht
Griechenland wird den Euro nicht zu Fall bringen. Ungarn und Slowaken werden ihre Volkstumsphantasmen zähmen müssen. Die Europäische Union muss sich einmischen. - mehr lesen..
S. 42


Berliner Republik
Es bleibt die Gier
Michael Naumann
In seinem monatlichen Kommentar beschäftigt sich Cicero-Chefredakteur Michael Naumann mit Devisengeschäften und dem Zustand der Finanzbranche eineinhalb Jahre nach Lehman. - mehr lesen..
S. 9
Volk über alles - ein Plädoyer für die repräsentative Demokratie
Ernst Elitz
Die Volksfront gescheitert, das Volksvermögen verpufft. Der Volksgenosse zusammen mit seinem Fähnleinführer 1945 verdampft. Mit dem Volk war kein Staat mehr zu machen. Das Volk ist verstummt, es singt keine Volkslieder mehr. Was gesungen wird, bestimmt Dieter Bohlen. - mehr lesen..
S. 15
„Ich lasse mich nicht drängen“
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger
Sie arbeitet still – aber im Streit über die juristische Verantwortung für Missbrauchsdelikte wurde sie laut. Ihrem FDP-Parteivorsitzenden empfiehlt die Justizministerin, er möge das interne Gespräch öffentlichem Getöse vorziehen. - mehr lesen..
S. 44
Kinder, Kirche und Karrieren
Jürgen Busche
Katholische Schulen und Internate geben sich gern als Eliteanstalten. Derlei gesellschaftlicher Ehrgeiz korrumpiert bisweilen die pädagogische Ernsthaftigkeit und Achtsamkeit. - mehr lesen..
S. 48
Unschuldig im Gefängnis
Johann Schwenn
Sexuelle Misshandlungen von Kindern sind verbrecherisch, die Empörung darüber ist berechtigt. Trotzdem ist Vorsicht angebracht. Viel zu oft haben falsche Anschuldigungen zu schweren Justizirrtümern geführt. Ein Plädoyer gegen Vorverurteilungen. -
S. 50
Eine kluge Wahl!
Hubert Kleinert
Im April 2000 wählte die CDU Angela Merkel zu ihrer Vorsitzenden. Sie führte die Union aus der Spendenaffäre in die Regierung zurück – eine Erfolgsgeschichte, lobt der Grüne Kleinert. Parteifreund Langguth fragt nach dem Konservativen. - mehr lesen..
S. 52
Was ist noch CDU?
Gerd Langguth
Nein, Angela Merkel ist keine geborene Parteiführerin. Als 36-Jährige kam sie zur CDU, machte in einem atemberaubenden Tempo Karriere, Partei-Basisarbeit hat sie nie richtig gekannt. - mehr lesen..
S. 53
Mein Gott – die Kirche!
Frank A. Meyer
Die katholische Kirche wird traditionell von Männern dominiert – und zeigt dennoch viele feminine Züge. Ein Paradoxon mit dem sich Frank A. Meyer beschäftigt hat. - mehr lesen..
S. 56
Novembertage/1923
Durs Grünbein
-
S. 58
Konrads Kanzler und die Künste
Hartmut Palmer
Er ist einer der Großen seiner Zunft. Seine schwarz-weißen Porträts berühmter Menschen sind unverwechselbar und haben Fotogeschichte geschrieben. Nun ist der Bonner Fotograf Konrad R. Müller 70 Jahre alt geworden. -
S. 60
Ein Mann der Geschichte
Werner Weidenfeld
Er regierte 16 Jahre – und damit sogar länger als der Gründungskanzler Konrad Adenauer. Als die Mauer fiel, ergriff er die Chance, das geteilte Land zu vereinigen. Dies sicherte ihm den Platz im Geschichtsbuch der Deutschen. Jetzt wird Helmut Kohl 80. - mehr lesen..
S. 68
„Ein Glücksfall für unser Land“
Hans Jochen Vogel
Alt-Bundespräsident Richard von Weizsäcker (CDU) wird 90 Jahre alt. Der frühere SPD-Vorsitzende Hans Jochen Vogel gratuliert einem langjährigen Weggefährten und politischen Konkurrenten. - mehr lesen..
S. 74


Kapital
Die sicherste Bank
Wolfgang Köhler
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau und ihr Chef Ulrich Schröder haben mit zinsgünstigen Überbrückungsdarlehen in der Krise Hunderttausenden ihren Arbeitsplatz gerettet – zugleich auch den Ruf des staatseigenen Geldinstituts - mehr lesen..
S. 78
Milliardenpoker um die Macht
Hartmut Palmer
CDU-Umweltminister Norbert Röttgen verstört Atomlobby, Parteifreunde und den Koalitionspartner FDP, weil er es ernst meint mit dem Einstieg in erneuerbare Energien. Sein Credo: Die Bewahrung von Gottes Schöpfung ist ein profitables Geschäft. - mehr lesen..
S. 80
Enttäuschung programmiert
Jürgen Hogrefe
Wie soll die deutsche Energiepolitik der nächsten Jahre aussehen? Geht es wirklich ohne Atomkraft? Die großen Stromkonzerne warten ungeduldig auf das neue Konzept der Bundesregierung, das für den Oktober angekündigt ist. - mehr lesen..
S. 82
Blutiges Öl
Peter Maass
Öl garantiert unseren Wohlstand. In zahlreichen Förderländern hingegen stürzt es die Menschen ins Elend. Wer über die Ölquellen herrscht, diktiert das Geschäft mit dem schwarzen Gold. Eine exemplarische Spurensuche in Äquatorialguinea. - mehr lesen..
S. 86
„Die wahren Grünen sind wir“
Renate Künast
Wann kommt der Ausstieg aus der Kernenergie? Will die Union sich für neue Koalitionen öffnen? Ein Gespräch über die politische Farbenlehre, den Lebensstil der Zukunft und die Vision von einer anderen Europäischen Union. - mehr lesen..
S. 94
Hohe Banker-Boni, weniger Wohlstand
Nils aus dem Moore
- mehr lesen..
S. 98


Salon
Phänomen Hélène
Eva Gesine Baur
Auf dem Klavier versucht die Pianistin Hélène Grimaud die Geschichte ihrer eigenen Rettung durch Musik zu erzählen. Deshalb lehnt sie manch strenger Musikkritiker ab. Das Publikum aber liebt sie über alle Maßen. - mehr lesen..
S. 102
Mit dem Sinn fürs Schöne
Daniel Schreiber
Als Heinrich von Berenberg vor sechs Jahren seinen Verlag gründete, steckte die Buchbranche in der Krise. Heute steht sein komplettes Programm in zahlreichen Buchhandlungen. Er hat bewiesen, dass Leser auch an anspruchsvollen Titeln interessiert sind. - mehr lesen..
S. 104
Not eines Kritikers
Hubert Winkels
In seinen Tagebüchern macht der Dichter Martin Walser auf Dutzenden Seiten seinem Zorn über Literaturkritiker und vor allem über Marcel Reich-Ranicki Luft. Aus der Perspektive eines Betroffenen aber kann auch Walser sehr erschreckend wirken. - mehr lesen..
S. 106
Wenn die Dinge zurückschauen
Siri Hustvedt
Sein Leben lang malte er Stillleben. Für die einen ist der italienische Künstler Giorgio Morandi einer der ganz Großen der Moderne, andere sehen ihn als unverständlichen Vasenmaler. Zeit für eine Neueinschätzung. - mehr lesen..
S. 112
Es wird gescheitert – es geht voran
Robin Detje
-
S. 120
Feengleich und federleicht
Tobias Lehmkuhl
In ihren leichtfüßigen Romanen hat jeder Buchstabe seinen genau austarierten Platz. Sie ist eine Wort-, aber keine Bücherfetischistin. Bibliotheksbesuch bei Brigitte Kronauer. - mehr lesen..
S. 122
Von der Knaben- zur ­Götterliebe
Platon
Was der Philosoph Platon über die erotischen Sitten seiner Zeit zu sagen hatte. -
S. 126
„Tote twittern (wahrscheinlich) nicht“
Frank Schirrmacher
Er ist einer der herausragenden Publizisten Deutschlands. Ob er sein iPhone an- oder abschalten würde, wenn er seinen letzten Tag in Tansania verbringt, weiß Frank Schirrmacher noch nicht. - mehr lesen..
S. 128
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