Berlin. 65 Jahre nach dem Abwurf der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki veröffentlicht das Politikmagazin ‚Cicero’ (Augustausgabe) einen Pentagon-Bericht, der das Ausmaß der Zerstörungen offenbart. Verfasst wurde der Report kurz nach Japans Kapitulation im August 1945 von dem späteren Staatssekretär im State-Departement Paul Nitze, dem Nationalökonom John K. Galbraith und anderen.
Der Report schildert zum Beispiel in furchtbarer Genauigkeit die Folgen der nuklearen Verstrahlung: „Der Effekt der Bomben auf Schwangere war markant. Von den erfassten Frauen in unterschiedlichen Stadien der Schwangerschaft, die sich im Umkreis von einem Kilometer von Ground Zero aufhielten, hatten alle eine Fehlgeburt. Auch noch im Umkreis bis zu zwei Kilometern hatten die Betroffenen Fehl- oder Frühgeburten, wobei in letzterem Fall die Kinder kurz nach der Geburt starben. Im Abstand von zwei und drei Kilometern gebar nur etwa ein Drittel der Frauen augenscheinlich normale Kinder.“
Die Augustausgabe von ‚Cicero’ ist ab dem 29. Juli im Handel erhältlich.
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