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| Ihre Meinung zu diesem Artikel |
| Leserkommentare |
| Michael Weber (Wuppertal) | 25.04.2010 |
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Insgesamt ist sich die CDU immer treu geblieben. Die politischen Inhalte waren von Anfang an eher mager, statt dessen hat man sich an den "Zeitgeist" gehalten. Die CDU/ CSU ist die klassische rechtpopulistische Volkspartei, die keine Berührungsprobleme mit den alten Nazis Ihrer Gründungszeit hatte und nach der Wende auch die Block-CDU aus der DDR zum eigenen Nutzen reibungslos integrieren konnte! Und die Entscheidungen trifft am Ende derjenige, der am meisten dafür bezahlt... |
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| hermann (würselen) | 14.04.2010 |
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Bei der Union fehlt in den entscheidenen sozial- und gesellschaftlichen Reformdebatten die konservative Stimme. In der alltäglichen Regierungsarbeit bestimmt die Umverteilung und Sozialisierung von Dauergeschenke an das nur noch als Transferempfänger wahrgenommene Wahlvolk, den Takt. Ludwig Erhardt lebt nur noch in Festreden. Das bodenständlige kleine mittelständliche Unternehmertum, der leistungs- und aufstiegsorientierte Ingenieur oder Facharbeiter wenden sich mit Schaudern ab. Die Merkel-CDU hat sich dem linken Zeitgeist bedenkenlos in die Arme geworfen und damit konservative und patriotische, christliche und bürgerliche ehemals Unions-wählende Schichten verschmäht. Merkel erträgt keine Persönlichkeiten mit fachkundigen und autorisierten Positionen. Friedrich Merz und Prof. Kichhoff dient all jenen als abschreckenes Beisspiel, die etwa den Ergeiz haben sollten, Sachverstand parteipolitisch wirksam zu machen. Diese schrittweise Entmachtung und Kaltstellung zeugt schließlich von einer Verschwendung fähiger eigener Leute. Ohne wirkliche Fachleute ist für Merkel die Partei einfacher zu lenken. Der ökonomische, aber auch der konservative Flügel der Union ist dadurch schwächer geworden und die sozialdemokratische Fakultät hat noch mehr an Einfluss gewonnen. Das Ausscheiden von Merz trifft besonders die Mitteständler und alle Leistungsträger, war er doch der beste Steuerexperete und genialster Marktwirtschaftler der CDU. In Deutschland fehlt eine wertkonservativ ausgerichtete Partei, die im Gegengewicht und Gegenentwurf zum totalen, nicht mehr finanzierbaren Wohlfahrtstaat sein könnte. Eine Kraft, die Solidarität als Fürsorge für Notleidende versteht und nicht als Gleichmacherei durch Umverteilung. Eine Kraft, die den Mut zu aktiver Bevölkerungspolitik (wie in den 50er Jahre) hat und Familienpolitik an der Sehnsucht der Menschen nach Familie und Kinder ausrichtet und nicht an feminstischen Ideologien und dem eigenen Nutzen der Wirtschaftsfunktionäre. Eine Kraft, die dem Volk, Selbstständigkeit über die Begehrlichkeit der Einwanderungslobbyund den verbündeten Sozialen- Transfer stellt und die der Herauforderung fest nach unseren Gesetzen wertegewiss entgegentritt, statt in falschen Debatten klein beigeben. Eine Kraft schließlich,die den starken Staat neu aufzeigt: "nicht als allmächtige sozialistische Umverteilungsdemokratie, die den Menschen bis in den letzten Winkel bevormundet, sondern die Interessen der eigenen Nation im globalen Wettstreit verteidigt und ur Geltung bringt. Die Union hat die Wahl: immer LINKER werden und beim Versuch, die besseren Sozialdemokraten zu sein, den kürzeren zu ziehen, oder den in Nichtwählertum und Resignation Geflüchteten bürgerlichen und konservativen Wähler wieder eine Stimme zu geben. Jedoch, Angela Merkel kann ihre sozialitische Ader nicht verleugnen. Und man muß nur den begeisterten Beifall registrieren mit dem die Bundeskanzlerin von links begrüßt wird und wie fast alle Medien, sowie das Gros der Jornalisten über die Sozialdemokratisierung der Union beglückt sind. |
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| Andrea (Hamburg) | 13.04.2010 |
| Die CDU ist heute Sozialdemokratischer als es die SPD z.b. unter Schmidt war. Die ganze Parteienlandschaft rückt nach links und verliert dabei enorm Stimmen. Die SPD kann der Linkspartei gar nicht schnell genug hinterher springen, die Grünen haben sich ihres Freiheitlichen Flügels entledigt und sind heute ein Mittelding aus Linkspartei und SPD mit einer leicht erhöhten grünen Themenauswahl, sie alle fischen nach dem angeblichen Durchschnittswähler, Ökologisch korrekt mit dem Wunsch nach "sozialer Gerechtigkeit", Weltfrieden und Wohlstand für alle, Globalisierungskritisch, Technologiekritisch, Markt- und Wirtschaftskritisch sowie mit Angst vor so ziemlich jeder virtuellen Gefahr, die Gerade in Mode ist. Jeder will ihn den postmodernen Durchschnittswähler, den Moby Dick der deutschen Politik-Landschaft, denn wer ihm nie wirklich nahe war und trotzdem jagt, der wird verlieren. Die SPD stürzte radikal und schob die Schuld auf Hartz IV und Schröder ohne zu sehen, dass sie an die FDP mehr Wähler verloren haben als an die Linkspartei. Die CDU folgt der SPD und ist bereits auf dem besten Wege es ihr gleich zu tun, denn Kanzlerin wurde Frau Merkel mit dem schlechtesten CDU-Ergebnis aller Zeiten und die FDP verliert nicht an Zustimmung weil sie zu radikal ist, sondern weil sie nicht radikal genug ist. Es gibt ein nicht geringes Potential von Menschen in Deutschland, die ihre konservative oder liberale Meinung nirgends mehr vertreten sehen. Sie sind es, die die großen Parteien nicht mehr wählen, die gar zu einem großen Teil gar nicht mehr wählen, die der CDU das schlechteste Ergebnis aller Zeiten brachten. Sie waren es, die sich scharenweise der FDP zuwandten, darauf hoffend, dass sie die CDU zu den dringend überfälligen Reformen des Bürokratie-, Steuer- und Umverteilungswahnsinns zwingen würden, sie sind es, die sich nun enttäuscht von Klüngel, Nebensächlichkeits- und Pöstchenverliebtheit, von mangelndem Willen zu echter Veränderung enttäuscht von ihr abwenden. Gleiches tun jene, die der CDU noch einmal eine Chance geben wollten und nun sehen, dass man mit einer Regierung von Aussitzen gestraft ist, die sich nach dem Winde dreht und niemals auch nur eine unpopuläre Entscheidung, sprich eine beim linken Medien- und Meinungsspektrum negativ bewertete, treffen wird. Die steigende Zahl von Menschen, denen nichts mehr bleibt vom Lohn, die nicht (mehr) an die Religion der Klimakatastrophe glauben und denen es stinkt, dass wir dafür weiter bluten sollen, Menschen, die es Leid sind, dass niemand die Probleme mit bestimmten Migrantengruppen beim Namen nennt und man weiter schöne Worte findet für kriminelle, arbeitsunwillige, Steuerfinanzierte Parallelgesellschaften. Es sind Menschen, deren Meinung sich eine konservative Partei annehmen müsste, doch da die CDU inzwischen mehr SPD ist als die SPD vor 30 Jahren und der FDP der Mut fehlt, werden diese Wähler den beiden Parteien verloren gehen, ins Lager der Nichtwähler oder zu den Rechten. Der linke Durchschnittswähler, egal ob er nun "Arbeiter-Links" (SPD), "Arbeitslos-Links" (Linkspartei), oder "Intelektuell-Links" (Grüne) ist, er wird das Original wählen und nicht Frau Merkels rot angestrichene CDU. Die SPD leidet unter dem Verlust einer kompletten Klientel, nämlich der Arbeitslosen und von Arbeitslosigkeit bedrohten, die mit der Links-Partei die besseren Vertreter haben, die Grünen ziehen sich auf den Gymnasien und an den Universitäten ihre eigene Klientel nach, nun will die CDU also mit der SPD um den Rest der Wähler mit linkem Herzen buhlen, ein reichlich kühner Plan, der ihr mehr Verlust bringen kann, als jetzt der SPD und der die Parteienlandschaft in Deutschland komplett verändern kann, sollten sich die konservativen Wähler eine alternative suchen. | |
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