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| Ihre Meinung zu diesem Artikel |
| Leserkommentare |
| Ausgenommener (WWW) | 24.06.2010 |
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Die Pharma-Industrie bricht das Geld für Medikamente in Deutschland den lebenden vom Knochen und zwar solange, bis das Blut erstarrt und unsere Politiker und Gestzgeber, gucken dem Ganzen schweigend zu.... oder kann jemand erklären, warum der Deutsche z.B. die Medikamente in Spanien subventioniert? EU-Solidaritätsgedanke für schwache Länder die demnächste die EU-Überlebensspritze zum Fortbestand benötigen? . Nein, Danke, Deutschland geht unter (nicht nur mit den Migrationsproblemen)... . MERKEL NEIN DANKE! . Eine Frau regiert das Land zu Asche aufgewachsen im glorrreichen Sozialismus unter Erich & Wolf & Co. (ink, Mielke & Co.) |
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| B. Engelhard (Neustadt) | 13.04.2010 |
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Sehr wahrscheinlich gäbe es ein enormes Einsparungspotential (mit zugegeben wohl vielen überflüssigen Mitarbeitern) wenn es nur eine einzige Zuständigkeit für die Gesundheit gäbe - nämlich im Sinne der Abschaffung von Zuständigkeitsproblemen. Wenn es egal wäre, ob ein Unfall oder eine Krankheit vorläge und es keine Streitigkeiten zwischen Krankenkasse und Pflegekasse oder Erwerbsunfähigkeitsrentenkassen gäbe, sondern es nur entscheidend wäre ob, und wenn ja wie jemand eine Leistung braucht, könnten auch sekundäre Kosten gespart werden, weil dann unsäglich lange dauernde Prozesse welcher Träger nun aufkommt einfach entfielen. Der Mensch ist behandlungsbedürftig und fertig. Die Frage, ob jetzt die Berufsgenossenschaft (die die Arbeitgeber alleine finanzieren) oder die Rentenkasse zahlt oder noch Krankheit oder schon Pflegebedarf vorliegt, wäre dann passé. Tausende Stellen und teure Verwaltungen könnten dann eingespart werden. Die Versicherung sollte mE aber schon unter Wettbewerbsbedingungen von jedem verpflichtend abgeschlossen werden, so dass jeder versichert ist und wer mehr Luxus möchte (Einzelzimmer oä) dies dann eben zusätzlich bezahlt. Basis für jeden, Extras gegen zusätzliche Beiträge. Dann hätten wir genug Geld im System, dass Ärzte für ihre oft hingebungsvolle Arbeit zu anständigen Bedingungen arbeiten könnten und nicht auswandern oder die Praxis schließen müssen, weil die Existenz durch das jetzige "System" ruiniert wird. |
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| Schmid / Augenarzt (Langenfeld) | 28.03.2010 |
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"Aber Jonitz weiß auch: „Wir haben eine gravierende Fehlsteuerung bei den Anreizen.“ Die Branche in den weißen Kitteln kassiert eben nicht für Heilung, sondern für Behandlungsmengen." DAS ist F A L S C H !!! Seit Jahren sind die PAUSCHALEN Beträge, die die Krankenkassen bereit sind für die Versorgung ihrer Versicherten zu zahlen GESUNKEN. Zum Beispiel zahlten die Kassen in Nordrhein für die Behandlung eines Kranken in einem Quartal (3 Monate) vor einem Jahr MAXIMAL 21,42 Euro. Jetzt sind wir bei 16,72 !!! Das ist der brutto Umsatz MAXIMAL für 3 Monate Arbeit - egal was man macht, egal wie oft der Patient in der Praxis behandelt wird. Das Gebot der Stunde ist in allen Praxen: SO WENIG, WIE MÖGLICH machen. Herr Jonitz hat (wie viele Politiker) erzählt absichtlich Lügen. |
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| dr.wacker (mönchengladbach) | 28.03.2010 |
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wir leben mittllerweile in einem land,in der das gesetzliche gesundheitswesen nicht mehr wirklich existiert! der erstkontakt eines patienten ist schon nicht mehr kostendeckend.die stattliche summe von 22.- euro pro hno-patient eines quartals halbiert sich nach dem 1200. patienten und halbiert sich erneut ab dem 1600.patienten. so behandelt man als grosse einzelpraxis bis zu 500 patienten für5,50 euro, ein röntgenbild einschl.fachärztlicher befundung wird mit 0,80 euro entlohnt.....wo liegt der sinn für irgendeine mengenausweitung im ambulanten sektor,wobei im hno-bereich keinerlei zusatzsummen bei konservativer tätigkeit hinzukommen......ich behandle weiterhin jeden patienten,jedoch nicht aus wirtschaftlichen aspekten sondern ausschließlich aus ethischer grundeinstellung und verbitte mir unsägliche artikel wie diesen! |
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| Dr. med. Silke Lüder (Hamburg) | 28.03.2010 |
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Der Beitrag von Frau Herden und peinlicherweise auch der Kommentar der Ärztekammerchefs von Berlin Jonitz( Klinikarzt) zechnet sich leider durch völlig Unkenntnis des ambulanten Vergütungssystems für Arztpraxen aus. Seit 2007 gibt es für Arztpraxen nur noch niedrige Pauschalen für die gesamte Behandlung eines Patienten im Quartal. ( Hausarzt ca. 35 Euro inclusive aller Hausbesuche, Hautärzt Nordrhein z.b. 14 Euro im Quartal etc,für alle Röntgenbilder im Quartal bekommt ein Orthopäde die gigantische Summe von 7,40)Somit fällt die Steigerung von Leistungen als Anreizsystem weg. Wir sind gezwungen viele Patienten in kurzer Zeit zu behandeln um nicht pleite zu gehen. Dieses kranke und intransparente System, in dem immer mehr Geld im Kassenapparat in der Kontrollitis versickert) hat sich die Regierung damals ausgedacht und vom Bundestag absegnen lassen.Im Gesetz ist die Vergütungsordnung bis ins Detail vorgeschrieben worden. Die Verantwortung für diese komplette Fehlentwicklung liegt also bei der Politik.50 % unserer Medizinabsolventen gehen wesentlich auf Grund dieser Fehlentwicklung ( Patient als Massenabfertigungsprodukt in Klinik und Praxis) nicht mehr in den Arztberuf, und der kommende Ärztemangel wird unsere Versorgung erst richtig " killen" Dr. Lüder Hausärztin |
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| Lars Jenne (Kiel) | 28.03.2010 |
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Lucas sehr tragischer Fall ist symptomatisch dafür, dass eben unter den in den Deutschen Krankenhäusern herrschenden Bedingungen keine Ärzte mehr arbeiten wollen. Es gab schlicht keinen versierten Arzt in dieser Schicht. Weil der längst gute Bedingungen in Schweden/ Schweiz / Dänemark gefunden hat. Und anstatt völlig aus der Luft gegriffenen "Wirtschaftlichkeitsreserven" zu heben, sollte auch die Presse mal anfangen zu begreifen, dass es so nciht weiter gehen kann, wenn man auch in 5 Jahren noch kompetente Ärzte haben will in Deutschland. Ansonsten ist schon erschreckend, wie wenig über die realität auch Autoren bekannt ist, die solche ARtikel schreiben. Redet Ihr eigentlich manchmal mit Ärzten? Macht doch mal. Vielleicht kommt ja was ganz anderes raus als raus. Und fangt doch mal damit an rauszufinden, was denn 18 vermutete Arztbesuche eigentlich kosten. Und dann vergleicht das mit den Kosten von 18 Arztbesuchen anderswo. Muss ja nicht gleich Amerika sein, nehmt einfach Österreich, oder Indien. Bin gespannt. |
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| Karl Popper (Boston) | 25.03.2010 |
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schreiben sie doch lieber mal einige artikel über gierige banker oder juristen die siebenstellige gehälter nach haus tragen. auch diese kosten sickern über produkte und dienstleistungen an den verbraucher durch! das lohndumping bei der ärztevergütung muss und wir ein ende haben. wir lassen uns nicht mehr mit peanuts abspeisen. 3900 € im monat für einen promovierten arzt im ersten jahr an der uniklinik, da lachen sich banker, consultants oder juristen doch nur kaputt und starten mit weit über 100.000 € im jahr plus dienstwagen und boni. diese benachteiligung werden wir beeneden. in diesem fall hilft nur druck, wir sollten die krankenhäuser mal für 1, 2 wochen schliessen und dann kann die gesellschaft entscheiden was ihr ärzte im vergleich mit bankstern, consultants und advokaten wert sind! |
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| Janos (Düsseldorf) | 24.03.2010 |
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Zitat: "im vergangenen Jahr flossen an die Apotheken als Verkäufer insgesamt 31 Milliarden Euro" Frau Herden scheint hier nicht den grundlegenden Unterschied zwischen Umsatz und Erlös zu verstehen, oder nicht verstehen zu wollen! Bei 21000 Apotheken müssten die Apotheker ja geradezu im Geld schwimmen. Es wäre auch erwähnenswert, dass Apotheker bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten keine Umsatzrendite im eigentlichen Sinn haben, sondern pro verkaufter Packung Medikamente bezahlt werden. Ich hätte mir gerade vom Cicero eine differenziertere und besser recherchierte Berichterstattung erwartet! |
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