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Auch wenn sich die Filmproduktion vor die Tore der Stadt nach Babelsberg zurückgezogen hat und Berlin kein „Little Hollywood“ mehr hat: den Titel „Kinostadt“ verdient die Hauptstadt nach wie vor, nicht nur, weil sie als Drehort für internationale Produktionen immer begehrter wird, sondern auch und vor allem wegen ihrer reichen Kinolandschaft. Zwar ist der Siegeszug der Multiplex-Kinos auch hier nicht ohne Opfer geblieben: etliche Programmkinos mussten in den letzten beiden Jahrzehnten schließen oder den vielsäligen Mainstream-Palästen Platz machen. Doch ob man das reiche Kino-Repertoire entdecken will oder sich für das Arthouse-Kino jenseits des Mainstreams interessiert, ob man auf abgewetzten Plüschsitzen kauern möchte oder sich in breiten Ledersesseln ausstrecken möchte: mit über 100 Lichtspielhäusern ist für viele Geschmäcker etwas übrig geblieben. Eine Rundreise.
Sophie Diesselhorst: Trüffelkino
Sophie Diesselhorst: Was aus Little Hollywood geworden ist
Benjamin Kohzer: Der Popcorn-Hasser
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