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Sechs Oscars für den Krieg Josef Girshovich Mit sechs Oscars ist Tödliches Kommando – The Hurt Locker von Kathryn Bigelow der Film des Jahres. Doch nicht nur dem Drama über den Irak widmet die Akademie ihre Kriegskritik. Auch der Zweite Weltkrieg stand im Mittelpunkt der diesjährigen Oscars - mit Inglorious Basterds und einer Hommage an 1943. |
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„Warum haben Männer Angst vor Ihnen?“ Catherine Keener Auch ohne Stimme flucht sie noch wie ein Seeräuber: Independent-Ikone Catherine Keener hat gerade ihren neuen Film „Please Give“ auf der Berlinale präsentiert. Mit Constantin Magnis spricht die Schauspielerin über peinliche Gesprächspausen, das korrekte Verhalten gegenüber Bettlern und ihre Skrupel, als Teenager Jeans zu tragen. |
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"Er ist der Philosoph unter den Bankräubern" Benjamin Heisenberg Sein neuer Film „Der Räuber“ gehörte zu den Bärenkandidaten auf der Berlinale. Bereits mit seinem ersten Film „Schläfer“ war er in Cannes zu sehen. Am Donnerstag kommt „Der Räuber“ von Benjamin Heisenberg in die Kinos. Mit Cicero Online sprach er über die Faszination Bankraub. |
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Durchgeknallt im Wunderland Oliver Jeges In seinem neuen Farbenspektakel „Alice im Wunderland“ entführt Regisseur Tim Burton seine Zuschauer abermals in eine obskure Traumwelt. Mit den üblichen Verdächtigen Johnny Depp und Helena Bonham Carter im Aufgebot zaubert der Meister des modernen Märchens einen vorhersehbaren Fantasy-Kracher auf die Leinwand, der dennoch zu überzeugen weiß. |
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Wenn die Gespenster tanzen Constantin Magnis Ein großartiges Meisterwerk, wenn man nur nicht so verwirrt wäre, und sich trauen würde, die bibbernden Finger von den Augen zu nehmen: Martin Scorsese hat sich mit „Shutter Island“ einmal so richtig ausgetobt. |
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„Mein Vater war ein Bastard“ Andy Serkis Im „Herr der Ringe“ spielte er den Gollum, in „King Kong“ den Riesenaffen, und seine neue Rolle ist nicht weniger stubenrein: Der Brite Andy Serkis im Interview über die skurrile Punkrocklegende Ian Dury, den er im Film „Sex, Drugs, Rock and Roll“ verkörpert, und auf der Berlinale-Premiere vertritt. |
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Bankensteins Monster Constantin Magnis „Exit Through the Gift Shop“, Erstlingsfilm des legendären Graffitiphantoms Banksy, ist eine cineastische Babuschka Puppe, ein Film im Film, der als Chronik der Guerilla-Kunst namens „Street-Art“ beginnt, und am Ende Protagonisten wie Zuschauer als blitzgescheite Satire auf den Kunstbetrieb überwältigt. |
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„Wie kommt der Mann auf solche kranken Ideen?“
David Sieveking Die „Transzendentale Meditation“ ist die größte New-Age-Sekte der Welt, ihr Gründer Maharishi Mahesh Yogi war Guru der Beatles und von David Lynch. Auf dessen Spuren hat sich der junge Filmemacher David Sieveking ins Herz der ominösen Organisation begeben, und bizarres zutage gefördert. Ein Interview über die Schattenseiten einer scheinbaren Friedensbewegung. |
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Polanskis Hexenkessel Constantin Magnis Der Polit-Thriller „The Ghost Writer“ feiert auf der Berlinale Premiere: Roman Polanski hat damit bewiesen, dass sich auch aus dem Exil heraus noch ein grundsolides Stück Film-Noir auf der Klaviatur des surreal Schauerlichen spielen lässt. |
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„Warum heulen sie denn so?“
Karan Johar Er ist einer der großen Stars des Bollywood Kinos und hat der Berlinale mit „My Name is Khan“ eine schnulzige Schmonzette über die Folgen des 11.Septembers beschert. Regisseur Karan Johar im Gespräch über Sex im indischen Kino, das Kopftuchverbot und die befreiende Wirkung der Tränen. |
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„Fuck, Clooney ist dabei, das darf ich nicht verbocken!“ Jason Reitman Seine Satire „Up in the Air“ wurde für sechs Oscars nominiert, jetzt sitzt Regisseur Jason Reitman in Berlin und spricht mit Cicero Online über seinen Vater, die Peinlichkeit gefeuert zu werden, seine Sucht nach Flugmeilen und den Grusel des Kinderkriegens. |
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Ein wahrhaft warmes "Welcome" Nadine Kreitmeyr Der dokumentarisch anmutende Spielfilm "Welcome" von Regisseur Philippe Lioret thematisiert das Flüchtlingsproblem in Frankreich. Auf eindringliche Weise werden zwei Liebesgeschichten mit dem harten Schicksal der Flüchtlinge im "Jungle" (Calais) miteinander verwoben. Lioret schafft es, den Zuschauer emotional zu packen. |
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Ästhetik eines Ohrenmenschen Oliver Jeges Für „Das weiße Band“ erhielt Michael Haneke den Golden Globe für den besten Auslandsfilm. Eine Nominierung bei den Academy Awards ist so gut wie sicher. Doch warum sollte sein Werk mit dem höchsten Unterhaltungspreis der Filmbranche ausgezeichnet werden? Eine ästhetische Annäherung. |
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Tolstoi geht sterben Oliver Jeges Vor 100 Jahren starb der große russische Schriftsteller Leo Tolstoi. In Michael Hoffmans neuem Biopic „Ein russischer Sommer“ wird der Zuschauer Zeuge der letzten Tage des gerühmten Romanciers, der mit Romanen wie „Anna Karenina“ sowie „Krieg und Frieden“ Werke der Weltliteratur hervorbrachte. |
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"Freundschaft heißt für einander einstehen" Mücke, Friedrich; Schweighöfer, Matthias Das Roadmovie Friendship! des Regisseurs Markus Goller thematisiert die Geschichte zweier ostdeutscher Mittzwanziger, die sich nach dem Mauerfall 1989 auf eine abenteuerliche Reise nach San Francisco begeben. Die beiden besten Freunde Veit (Friedrich Mücke) und Tom (Matthias Schweighöfer) sind auf der Suche nach Veits Vater, der in den 1970er Jahren aus der ehemaligen DDR geflüchtet ist, und von dem er jedes Jahr pünktlich zu seinem Geburtstag eine Glückwunschkarte erhält – aus San Francisco, dem „westlichsten Punkt der Welt“. Vor dem Filmstart am 14. Januar 2010 spricht Cicero Online mit den beiden Hauptdarstellern über das Filmprojekt, ihre persönlichen Orte der Sehnsucht und die Bedeutung von Freundschaft. |
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„Wir Pythons sind alte Fürze“ Terry Gilliam Er war Mitglied der Monty-Python-Truppe und Schöpfer ihrer bizarren Cartoons, jetzt drehte er mit dem „Kabinett des Dr. Parnassus“ den letzten Film des verstorbenen Schauspielers Heath Ledger. Regisseur Terry Gilliam spricht mit Constantin Magnis über seine Halbschlaf-Fantasien, psychedelische Drogen und die Liebe zum Comic. |
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Perfectionist or Rightist? Bettina Stuhr Filme von James Cameron sind actionreich, explosiv, dramatisch und vor allem teuer. Man kennt Cameron als Regisseur von Terminator 1 und 2, Aliens, True Lies oder Titanic. Am Donnerstag kommt sein aktueller Film Avatar – Aufbruch nach Pandora in die deutschen Kinos. Was steckt hinter dem Mann, der als Blockbustergarant und größter Risikofaktor zugleich gilt? |
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Camerons esoterische Ethno-Kitsch-Droge Constantin Magnis Zwölf Jahre hat James Cameron gewartet, seit er auf „Titanic“, den erfolgreichsten Blockbuster aller Zeiten, einen weiteren Film folgen ließ. Jetzt ist das Science-Fiction-Märchen „Avatar“ da – und macht sofort süchtig. |
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Zombieporno Constantin Magnis Ruben Fleischers Horrorsatire „Zombieland“ ist das, was man sich immer schon vom Zombiefilm gewünscht, aber nie zu hoffen gewagt hat: Ein Kondensat des Lustvollen im Genre und der Beweis dafür, dass der Zombie den Vampir als Monster unserer Zeit abgelöst hat. |
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Konstruktion des Horrors Hans Komorowski „Saw“ ist die erfolgreichste Horrorfilmserie des neuen Jahrhunderts. Jetzt gehen die makabren Folter-Geschichten in die nächste Runde: „Saw VI“ revolutioniert weder die Serie noch das Genre, setzt aber mit seinen Gewaltbildern neue Maßstäbe. |
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Ein Reisebüro der besonderen Art Sophie Diesselhorst Ein arbeitsloser Cellist wird zum Leichenwäscher: für seine Verfilmung dieser ungewöhnlichen Geschichte hat der japanische Regisseur Yôjirô Takita im März 2009 den Oscar für den “besten fremdsprachigen Film“ erhalten. „Nokan“ läuft jetzt auch in den deutschen Kinos. |
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Schiller-Schily und Hitler-Horst
Sophie Diesselhorst Drei Biografien, die erstaunliche Parallelen aufweisen und gleichzeitig nicht unterschiedlicher sein könnten, hat sich die Regisseurin Birgit Schulz für ihren Dokumentarfilm „Die Anwälte“ vorgenommen. Erzählt werden die Geschichten von Hans-Christian Ströbele, Otto Schily und Horst Mahler. |
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"Kapitalismus ist böse" Gideon Böss In "Kapitalismus - eine Liebesgeschichte" poltert der streitbare US-Dokumentarfilmer Michael Moore vehement gegen das kapitalistische Wirtschaftssystem - ohne eine brauchbare Alternative aufzuzeigen. |
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Empathie-Mangel Sophie Diesselhorst Mit ihrem Hund Lucy will Wendy nach Alaska, um dort zu arbeiten. Irgendwo in Oregon bricht ihr Auto zusammen, sie wird beim Klauen erwischt, und Lucy verschwindet. Kelly Reichardt hat mit „Wendy and Lucy“ ihren dritten Spielfilm vorgelegt, zugleich ihren zweiten in Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Jon Raymond. |
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Fred Feuerstein als Papst Bettina Stuhr Bereits bekannte Geschichten spannend zu erzählen, ist keine einfache Aufgabe. Unlösbar ist sie jedoch nicht, wie man an vielen gelungenen Historienfilmen sieht, die es schaffen fesselnde Fragen aufzuwerfen. Sönke Wortmann verzichtet darauf in seinem Film „Die Päpstin“ jedoch lieber ganz. |
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Das Böse, selbstgemacht Sophie Diesselhorst Das Böse hat Konjunktur – nach Lars von Trier („Antichrist“) hat sich auch der österreichische Regisseur Michael Haneke (mal wieder) seiner angenommen. Allerdings wird das Böse in seinem in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichneten, hochkarätig besetzten Film „Das weiße Band“ nicht als Naturgewalt, sondern als von einer Dorfgemeinschaft selbst gemacht dargestellt. |
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Das Schicksal ist ein kaputtes Autoradio Sophie Diesselhorst Ein Mann, zwei Frauen, sieben Söhne: und jede Menge Hass. Diese Zutaten hat der US-amerikanische Regisseur Jeff Nichols mit poetischen Landschaftsaufnahmen vermengt und sein Leinwanddebüt „Shotgun Stories“ auf diese Weise zu einer so atmosphärisch wie kraftvoll erzählten Geschichte gemacht. |
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Deutsch-türkische Beziehungen
Sophie Diesselhorst Berlin. Ein türkisch-kurdisches Paar, ein heterosexuelles türkisch-deutsches und ein homosexuelles türkisch-deutsches Paar, schließlich ein einsamer, des deutschen nicht mächtiger Türke, der noch kein Gegenstück gefunden hat: sie alle wollen heiraten, und in „Evet, ich will“ dürfen sie das zum größten Teil auch – allerdings erst am Ende und erst, nachdem sie einen Hindernisparcours voller Missverständnisse durchlaufen haben. Das Spielfilmdebüt des türkisch-deutschen Regisseurs Sinan Akkus läuft seit dem 1. Oktober in den deutschen Kinos- |
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Trügerische Weinköniginnen-Idylle
Sophie Diesselhorst RAF-Themen stehen auch über das Jubiläumsjahr des Deutschen Herbst hinaus hoch im Kurs: nach dem lärmigen Blockbuster „Baader-Meinhof-Komplex“ und dem etwas stilleren Täter-Opfer-Film „Schattenwelt“ hat sich nun die Drehbuchautorin Susanne Schneider in „Es kommt der Tag“ aus einem etwas anderen Blickwinkel mit dem Konflikt zwischen politischer und persönlicher Verpflichtung beschäftigt – und zugleich ihr Regie-Debüt gegeben. |
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„Ich hatte keine politischen Motivationen“ Iris Berben Sie ist eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Film- und Fernsehlandschaft. In ihrem neuen Film „Es kommt der Tag“ spielt Iris Berben eine ehemalige RAF-Terroristin, die sich unter falschem Namen ein zweites Leben aufgebaut hat. Über ihr Erleben der 68er und den Konflikt zwischen privatem und politischem spricht sie im Interview mit Cicero Online. |
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„Die Entscheidungen fallen oft sehr knapp“ Christiane von Wahlert Am 28. September werden es 199.862.411 Meter Film sein, die die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (fsk) geprüft und mit einer Altersfreigabe versehen hat. Was Jugendliche sehen sollte und was nicht, wie sich das über die Jahre verändert hat und inwiefern der Medienkonsum das Verhalten der Jugendlichen beeinflusst, darüber spricht fsk-Geschäftsführerin Christiane von Wahlert im Interview mit Cicero Online. |
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Menschwerdungen Sophie Diesselhorst Eine Menge unentschuldbare Schuld läd J.M. Coetzee den Protagonisten seines Südafrika-Romans „Schande“ auf. Der australische Regisseur Steven Jacobs hat sich an das preisgekrönte Meisterwerk herangetraut. Jetzt auch in den deutschen Kinos. |
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Traurige Menschen Johannes Zuber In "Funny People" ("Wie das Leben so spielt") treffen sich die größten Spaßvögel Hollywoods und porträtieren ihren eigenen Berufsstand. Regisseur Judd Apatow gewährt tiefe Einblicke in die Welt der Hollywood-Komiker - und nicht zuletzt in sein eigenes Leben. |
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„Ich bin kein Südafrika-Experte“ Steve Jacobs Der australische Regisseur Steve Jacobs hat sich an J.M Coetzees großen Südafrika-Roman „Schande“ gewagt. Mit John Malkovich in der Hauptrolle erzählt sein kongenialer Film die Geschichte des Romanistik-Professors David Lurie und seiner Tochter Lucy - ein „clash of cultures“ in der südafrikanischen Pampa. Im email-Interview mit Cicero Online erklärt Jacobs, warum er unbedingt in Südafrika drehen wollte – und schwärmt von John Malkovich. |
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Asoziale Ausserirdische Constantin Magnis Inwieweit sind Menschen unappetitlichen Marsmännchen gegenüber zur Solidarität verpflichtet, die auf der Erde Asyl beantragen, und sich dann nicht integrieren lassen? Eine Frage, die der südafrikanische Film „District 9“ famos beantwortet. |
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„Kino ist niemals Wahrheit“
Agnes Varda Sie wird die „Großmutter der Nouvelle Vague“ genannt: und obwohl Agnès Varda im wirklichen Leben schon länger Großmutter ist, so straft ihr neuer Film „Agnès` Strände“, in dem sie auf ihre Leben und ihre Filme zurück blickt, den historisierenden Spitznamen durch seine Originalität und seinen frischen Umgang mit der Geschichte Lügen. Ein Gespräch über die Erinnerung, die Faszination des Alltags und die Wahrheit, die vielleicht doch irgendwo im Kino mitspielt. |
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"Was bleibet aber, stiften die Dichter" Sophie Diesselhorst Während die Nouvelle Vague längst zum Thema hunderter filmhistorischer Abhandlungen geworden ist, filmte und lebte ihre Vorreiterin Agnès Varda über all die Jahre unbeirrt weiter. Ihr jüngstes Werk kommt jetzt auch in die deutschen Kinos. „Agnès` Strände“ ist Rückblick - und gleichzeitig edles Destillat lang erprobter Erzählkunst. |
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Die Olympia-Farce Marc Etzold In „Berlin 36“ wollen die Nationalsozialisten die Teilnahme der jüdischen Sportlerin Gretel Bergmann an den Olympischen Spielen verhindern. Ein junger Mann, der als Mädchen aufgezogen wurde, soll sie übertrumpfen. Spannender Filmstoff und eine wahre Geschichte. Leider nimmt es Regisseur Kaspar Heidelbach mit den historischen Details nicht allzu genau – zum Nachteil der Charaktere. |
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„An die Historiker von morgen denken“ Volker Heise Am 5. September 2009 zeigen rbb und arte „24 Stunden Berlin“ – das reguläre Programm wird ausgesetzt. Genau vor einem Jahr wurde mit 80 Kamerateams der Alltag in der Stadt gefilmt. 20 Protagonisten wurden einen kompletten Tag lang begleitet, vom aufstehen bis ins Bett gehen, darunter Klaus Wowereit, Kai Diekmann und Paul van Dyk. Im Interview mit Cicero-Online erklärt Volker Heise, künstlerischer Leiter des Projektes, die Idee hinter dem Mammut-Vorhaben. |
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„Man wacht auf und ist alt“ Sophie Diesselhorst Ein launiger Filmtitel, ein „Film im Film“ und sehr viel Alkohol – eigentlich fehlt nichts zur Klamotte. Glücklicherweise hat Andreas Dresen seinem neuen Film „Whisky mit Wodka“ auch noch eine ordentliche Portion Ernsthaftigkeit beigemischt, so dass ein lustiger, zugleich trauriger Film über die Schnelligkeit des Lebens dabei herausgekommen ist. |
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Gruscheln mit Merkel und Steinmeier Marc Etzold In der aktuellen Folge der arte-Reihe Durch die Nacht erkunden Medienberater Michael Spreng und Uwe-Karsten Heye, Chefredakteur der SPD-Zeitung Vorwärts, gemeinsam Berlin. Viele Anekdoten aus jahrzehntelanger Erfahrung in Medien und Politik machen den Film absolut sehenswert. |
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“Die meisten Umbrüche vollziehen sich leise” Andreas Dresen “Whisky mit Wodka” heißt sein neuester Film – nach “Wolke 9” wieder ein Film über das Altern, wenn auch ganz anders erzählt. Wie es kam, dass er sich dieses Mal ein Filmset als Schauplatz seiner Geschichte ausgewählt hat, was passieren kann, wenn Kunst und Leben über mehrere Wochen sehr nahe beieinander liegen und warum er die Schauspieler viel wichtiger findet als den Regisseur, erklärt Andreas Dresen im Interview mit Cicero Online. |
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"Du bist ein richtig wilder Kerl" Sophie Diesselhorst Mit dem Irak-Krieg geflirtet hat Hollywood bisher noch nie. Und trotzdem ist Katheryn Bigelows "Tödliches Kommando - The Hurt Locker" der erste amerikanische Film, der den Konflikt in der Sackgasse wirklich ernst nimmt. Ein spannungsgeladener Film, der die Geschichte eines Teams von amerikanischen Bombenentschärfern auf den Straßen von Bagdad erzählt. |
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Die Nazi-Generalabrechnung Marc Etzold In seinem neusten Streifen „Inglourious Basterds“ präsentiert Regisseur Quentin Tarantino Gewaltorgien wie eh und jeh. Doch dann gönnt er dem Zuschauer Ruhe und entfaltet die Charaktere seiner Helden. Und ganz nebenbei lässt er die Nazis ein Jahr früher untergehen und die Demokratie siegen. |
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Sisyphos-Alltag Sophie Diesselhorst Äußerste Verzweiflung trieb den jungen IRA-Mann Bobby Sands 1981 dazu, im Belfaster Gefängnis in einen tödlichen Hungerstreik zu treten. Der Videokünstler Steve McQueen erzählt in seinem Spielfilmdebüt die Geschichte von Bobby Sands nach. „Hunger“, der auf dem diesjährigen Filmfestival mit der Caméra d`Or für den besten Erstlingsfilm ausgezeichnet worden ist, läuft jetzt auch in den deutschen Kinos. |
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„Very big chicken “ Sophie Diesselhorst Als Kind musste der iranische Regisseur Arash Riahi mit seiner Familie aus der Heimat flüchten. Nun, ein paar Jahrzehnte später, hat er mit „Ein Augenblick Freiheit“ einen Spielfilm über das Flüchten gedreht – über das lange Warten auf die Papiere, über komische und tragische Nebeneffekte des Aufbruchs in ein fremdes Land. |
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Gangsterbraut: Ein saublöder Job Constantin Magnis Die Moral von Michael Manns „Public Enemies“, der Geschichte des Popgangsters John Dillinger: Mädchen haben beim Räuber und Gendarm Spiel nichts verloren. |
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"Die endgültige Teilung Deutschlands - das ist unser
Auftrag!" Jonathan Diesselhorst 2004 wurde sie von Martin Sonneborn, dem Ex-Chefredakteur des Satire-Magazins Titanic, gegründet: Die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative, kurz „Die PARTEI“. Ihr höchstes und einziges Ziel: Die endgültige Teilung Deutschlands durch den Wiederaufbau der Mauer. Fünf Jahre nach ihrer Gründung – mittlerweile zählt Die PARTEI über 8000 Mitglieder – zeigt nun ein Film ihren „unaufhaltsamen Auf- und Abstieg“ (Eigenwerbung). |
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Zuviel Liebe Sophie Diesselhorst Einen Film über seine Liebe zum Kino hat Pedro Almodovar mit „Zerrissene Umarmungen“ gemacht. Aufgepeppt wird die Liebeserklärung durch diverse dramatische Liebesgeschichten, die alle irgendetwas miteinander zu tun haben. Ein wenig zu viel, selbst für 128 Minuten. |
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Gestrandet in der Gegenwart Jonathan Diesselhorst Mit den illegalen Immigranten aus Afrika, die an Europas Küsten landen, verbindet man zumeist nur die Bilder von völlig überfüllten Fischerbooten oder erbitterte Diskussionen um Abschiebelager. „Hotel Sahara“ befasst sich eher mit dem, was uns entgeht: dem Leben der Migranten zwischen dem was sie erreichen wollen und dem, was sie hinter sich lassen. |
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