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Der steinige Weg zur Nation Patrick Torka Am Sonntag stimmen die Iraker über ein neues Parlament ab. Mit ihrer Wahl entscheiden sie nicht nur über den neuen Ministerpräsidenten, sondern auch über das Schicksal ihrer Demokratie. Nur gemäßigte Kräfte werden die drängenden Probleme des Landes lösen und das Regime stabilisieren können. Doch ob sie sich durchsetzen werden, bleibt bis zuletzt offen. |
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Wie wird man Tatort-Drehbuchautor? Josef Girshovich Seit 40 Jahren läuft im Ersten Woche für Woche der Tatort. Immer wieder neue Morde, neue Kommissare, neue Drehbücher. Aber wie, fragt sich Tatort-Kolumnist Josef Girshovich, wird man Tatort-Drehbuchautor? Eine Anleitung. |
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Promille und Prioritäten David Harnasch Wenn Günther Beckstein „die zwei Maß in sechs, sieben Stunden auf dem Oktoberfest trinkt, ist es noch möglich“ Auto zu fahren, befand der damalige Ministerpräsident 2008 in einem Interview mit dem Bayerischen Rundfunk. Natürlich brach augenblicklich ein medialer Sturm der Entrüstung über ihn herein – dabei darf man vermuten, dass er nicht so falsch lag. Beckstein, der der Ansicht ist, ein „gestandenes Mannsbild“ zeichne sich durch Trinkfestigkeit aus, hätte mit 1,54 0/00 die rote Ampel vielleicht nicht übersehen, die Margot Käßmann zum Verhängnis wurde. In einer Alkoholkontrolle wären beide gleichwohl belangt worden. Dabei ist das eine groteske Verschwendung der Arbeitszeit unserer Polizisten. |
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Kein Alkohol ist auch eine Lösung Thore Barfuss Die Diskussion um Margot Käßmanns Rücktritt offenbart ein weiteres Mal, welche Schwierigkeiten die Deutschen noch immer mit ihrer Lieblingsdroge haben. Noch immer fehlt die endgültige Einsicht, dass Autofahren nur nüchtern wirklich sicher ist. |
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Powerministerin reloaded Marc Etzold Seit 100 Tagen ist Ursula von der Leyen Bundesarbeitsministerin. Auf ihrem neuen Posten hat sie zu alter Stärke zurückgefunden. Doch vor ihr liegt ein schwieriges Jahr. Sie trägt die Verantwortung für die Reform der Arbeitsmarktgesetze. Gelingt ihr das Mammut-Vorhaben, steht ihr wohl eine rosige Zukunft bevor. |
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Krieg der Knirpse Josef Girshovich Ein Toter im Rhein, ein Computer mit wichtigen Daten und ganz viel Speed. Der neue Tatort aus Ludwigshafen entführt die Kommissare Odenthal und Kopper in die Welt des Rennsports. Leider wird auf dem Hockenheimring auch etwas anderes sehr schnell deutlich: wenn nämlich ein Krimi zu wenig Story hat für 90 Minuten. |
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"Der Sozialstaat ist kein Wunschkonzert" Wolfgang Franz 30 Prozent weniger Hartz IV und eine Arbeitspflicht – dies fordert Professor Wolfgang Franz, Vorsitzender der fünf Wirtschaftsweisen. Im Interview mit Cicero Online erklärt der Berater der Bundesregierung, wie er mit höheren Hinzuverdienstgrenzen die Menschen wieder in Arbeit bringen will. Sein Credo: "Irgendwas kann jeder." |
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"Ich bin nicht geisteskrank" Siri Hustvedt Jahrelang stand sie im Schatten ihres erfolgreichen Ehemannes Paul Auster. Heute zählt Siri Hustvedt zu den wichtigsten Schriftstellerinnen Amerikas. Ihr aktuelles Buch, „Die zitternde Frau“, erzählt die Geschichte ihrer Nerven. Mit Cicero Online sprach die Autorin über Wahrheit in der Literatur, ihre geistige Gesundheit und über ihre Meinung zu Barack Obama. |
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"So etwas werden wir nie wieder erleben" Peter Wicke Am 08. Januar 2010 wäre Elvis Presley 75 geworden. Cicero Online sprach mit dem Berliner Musikwissenschaftler Peter Wicke über seinen Platz in der kollektiven Erinnerung, den Einfluss des "King" auf die Geschichte der populären Musik und die Frage, ob Elvis wirklich den Rock’n Roll revolutioniert hat. |
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Meinungsforscher sind besser als ihr Ruf Marc Etzold Umfrageinstitute bieten der Gesellschaft Orientierung. Dass manche Zahlen mit Vorsicht zu genießen sind, ist bekannt, aber kein pauschales Argument gegen die Demoskopie. Journalisten müssen nur wieder lernen, die Zahlen seriöser zu bewerten. |
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Tatort made in Hollywood? Josef Girshovich Der Tatort wird vierzig, und das bedeutet Streit und Intrigen hinter den Kulissen der ARD. Viele regionale Sender beanspruchen für sich, den Tatort der letzten Jahrzehnte geprägt zu haben. Aber welche beiden Sender werden den Endspurt um die Geburtstagsfeiern austragen? |
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Entmachtet die Auguren! Patrick Torka Meinungsumfragen versprechen Einblick in die Bürgerseele. Doch die „Erforschung“ der öffentlichen Meinung ist methodisch fragwürdig und praktisch weitgehend sinnlos. Am Ende des Umfragewahns steht nicht etwa ein aufgeklärter politischer Prozess, sondern eine zunehmend degenerierte politische Kultur. |
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Der Angeschossene Marc Etzold Er polarisiert, poltert und bringt den eigenen Koalitionspartner gegen sich auf. Guido Westerwelle wird nach seinen umstrittenen Äußerungen in der Hartz IV-Debatte zur Zielscheibe. Seine Flucht nach vorne, sein Angriffsmodus hat aber kaum Aussicht auf Erfolg. |
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Griechenland raus, Türkei rein in die EU Josef Girshovich Athen betrügt, und Istanbul schaut von der Bank aus zu. Das ist ein unfaires Spiel und darf so nicht weitergehen. Trainer Brüssel sollte Griechenland aus der EU werfen und den frei gewordenen Platz der Türkei anbieten. Die Türken spielen schroff, schummeln aber wenigstens nicht bei ihren Staatsbilanzen. Eine Polemik. |
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USA und China: Gefangen in der wirtschaftlichen Abhängigkeit
Thore Barfuss Ob Dalai-Lama-Streit, möglicher Google-Rückzug oder US-Waffengeschäfte mit Taiwan - das Verhältnis zwischen den USA und China ist derzeit äußerst angespannt. Zu einem ernsthaften Zerwürfnis wird es dennoch nicht kommen, dafür sind die wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den beiden Ländern einfach zu groß. |
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Der Hartz IV-Klagewahn Thore Barfuss Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Neuberechnung der Hartz-IV-Sätze wirft mal wieder die Frage nach der Gerechtigkeit der Reform auf. Weit weniger beachtet wird die Entwicklung an Deutschlands Sozialgerichten. Hier greift ein Phänomen um sich, das der Unterschicht eine weitere Einnahmequelle eröffnet: Die Hartz-IV-Klage. Wie lange aber ist der deutsche Steuerzahler noch bereit, sich auf seine eigenen Kosten verklagen zu lassen? Eine kritische Betrachtung. |
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Wie ich lernte, die Bombe zu lieben David Harnasch Barack Obama bekam den Friedensnobelpreis dafür, nicht George W. Bush zu sein. Der offizielle Grund ist hingegen sein erklärtes Streben nach einer Welt ohne Atomwaffen. Doch das ist nicht nur ein wirklichkeitsfremdes und naives, sondern vor allem ein falsches Ziel. Unterstützung erfährt er von Friedensbewegten aller Couleur sowie von amerikanischen und deutschen Elder Statesmen, darunter Helmut Schmidt. Aber niemand, der tatsächlich politische Verantwortung trägt, wünscht sich ernsthaft zurück in eine Zeit ohne atomare Abschreckung. Denn nur die Atombombe verhinderte, dass der Kalte Krieg heiß wurde. |
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Mehr Frieden dank Bombe? Eine Milchmädchenrechnung Josef Girshovich Wer meint, die Atombombe habe uns vor einem Heißen Krieg bewahrt, hat nur in einem Punkt recht: Die Bombe hat uns bewahrt. Statt Europa wurden aber Afrika und Asien mit Kriegen überzogen – Stellvertreterkriegen, wie sie im kriegsmüden Europa nie stattgefunden hätten. Auch ohne Bombe nicht. |
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In Kölle jebützt: Ein Tatort zu Karneval Josef Girshovich Ist der Tatort eine deutsche Schrulle? Zumindest die Franzosen beneiden die Deutschen um ihre wöchentliche Tradition: um das feierliche Beisammensein, den Fernsehabend als Bescherung - und umso mehr wundern sie sich auch, wenn dem einmal nicht so ist und der Tatort dem Karneval zum Opfer fällt. |
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Ein Hoch auf die Kopfpauschale Marc Etzold „Freiheit statt Sozialismus“ ist im Moment ein gängiger Schlachtruf, wenn es um die Gesundheitsreform geht – zumindest in den USA. Dort wird Präsident Barack Obama der Vorwurf gemacht, er wolle die Planwirtschaft im Gesundheitswesen einführen. Solchen Attacken sieht sich Gesundheitsminister Philipp Rösler in Deutschland zwar nicht ausgesetzt – polemisch und wenig konstruktiv wird die Debatte aber auch hierzulande geführt. |
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Triumph eines Unbestechlichen Patrick Torka Am 11. Februar vor 20 Jahren entließ die südafrikanische Regierung Nelson Mandela aus der politischen Haft und machte damit den Weg frei für ein friedliches Ende der Apartheid. Für die Öffentlichkeit kam dieser Schritt weitgehend überraschend, tatsächlich war er aber das Ergebnis eines schwierigen Annäherungsprozesses. Cicero Online blickt zurück. |
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Der Philosoph aus Tlön Wolfram Eilenberger In Frankreich war er eine Ikone, bis er auf die Satire eines französischer Kollegen reinfiel: Bernard-Henri Lévy zieht den Spott einer ganzen Nation auf sich. Wolfram Eilenberger hat herausgefunden, dass er eigentlich aus Tlön kommt. |
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Bekenntnisse eines Berlin-Verächters David Harnasch Berlin ist arm und unsexy. Das sind andere Städte auch – aber Gelsenkirchen behauptet wenigstens nicht, der Weltmittelpunkt zu sein. Eine Polemik über die Möchtegernmetropole von Exilfreiburger David Harnasch. |
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"Vor mir und hinter mir gibt es viele große Namen" Andreas Mühe Er ist einer der kommenden Stars unter den deutschen Fotografen: Mit seiner ersten Gesamtschau in der Berliner Galerie Camera Work hat Andreas Mühe es endgültig geschafft. Im Interview mit Cicero Online spricht er über Künstlernamen, seine perfekt geplanten Inszenierungen und erklärt, wann es sich lohnt frech zur Bundeskanzlerin zu sein. |
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Die Schweiz am Ende: Wilhelm Tells Apfel fault von innen Josef Girshovich Die Schweiz folgt dem Prinzip des Apfels. Lange lebte sie von der Frische ihrer Nachbarn in der Obstschale, jetzt aber hat auch der Apfel zu faulen begonnen. Zu lange hat die Schweiz davon leben und daran reich werden können, dass sie die Finanzen der anderen hortete. Globalisierung und zusammenwachsende Finanzmärkte bereiten dem dreisten Spiel ein Ende. |
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Das Ende einer genervten Kommissarin Josef Girshovich So wirklich hat die Tote niemand geliebt, bis auf ihren Bruder. Aber auch das macht den Bremer Kommissaren das Ermitteln nicht leichter: Stedefreund kannte die Tote gut, sehr gut, und Lürsen... die Kommissarin schwebt zwischen Himmel und Wolke Sieben. Königskinder, der Tatort am Sonntag: 7. Februar 2010, 20:15 |
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Die Schweiz: Ein Zukunftsmodell für Europa David Harnasch Auch dieses Jahr werden voraussichtlich ca. dreißigtausend hochqualifizierte und motivierte Deutsche in die Schweiz übersiedeln. Nicht, weil sie ihrem Schwarzgeld nahe sein wollen, sondern, weil sie dort ihre Zukunft sehen. Zu recht, denn die eidgenössische Staatsform ist auf Dauer allen europäischen haushoch überlegen. |
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Die SED ist tot, es lebe die SED-PDS-Linkspartei-Linke Vera Lengsfeld Am 4. Februar vor zwanzig Jahren glückte dem Vorsitzenden der SED-PDS Gregor Gysi ein Coup, der Geschichte machen sollte. Er rettete die regierende Partei der DDR, indem er ihren Namen entsorgte. Aus SED - PDS wurde schlicht PDS. |
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„Merkel ist und wird keine ideenpolitische Antreiberin“ Karl-Rudolf Korte 100 Tage Schwarz-Gelb. Im Interview mit Cicero Online benennt Professor Karl-Rudolf Korte die wichtigsten Gründe für den Fehlstart der vermeintlichen Wunschkoalition. Vom Anfang habe es kein gemeinsames Zielbild gegeben. Außerdem erklärt der Politikwissenschaftler, warum Angela Merkel von Gesellschaftsentwürfen als Instrument des Regierens nicht viel hält. |
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Hört auf zu stöhnen, es könnte schlimmer kommen! Marc Etzold In 100 Tagen sind Bundestagswahlen – endlich, wie viele Kommentatoren meinen. Es hätte doch aber auch keiner ahnen können, dass Angela Merkel in ein Heim für Stumme zieht und Guido Westerwelle Kanzler wird. Cicero Online zeichnet den Verfall der Regierung nach. Ein satirischer Rückblick auf vier Jahre schwarz-gelb. |
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„Das vorherige Kabinett hat mir etwas besser geschmeckt“ Jo Groebel Politiker entfernen sich immer weiter vom normalen Alltag und erscheinen uns deswegen allzu oft hölzern, meint Medienpsychologe Jo Groebel. Im Interview mit Cicero Online erklärt er, warum Kristina Köhler bislang die uncharismatischste Ministerin im neuen Kabinett ist und Außenminister Guido Westerwelle schwere Fehler im Umgang mit Medien und Öffentlichkeit gemacht hat. |
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Im Bann der Halskrause Josef Girshovich Hat die Kommissarin jemanden gesehen? Oder war da niemand, den Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler) hätte überfahren können? Ein Unfall, eine Halskrause und, nach und nach, Tote im Emsland. Die Ermittlerin aus Hannover mag zwar krankgeschrieben sein, aber warum muss sie ermitteln? |
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„Eine deutsche Handschrift war nicht festzustellen“ Gernot Erler Gernot Erler, früher Staatsminister unter Frank-Walter Steinmeier im Auswärtigen Amt, fordert von der Bundesregierung im Interview mit Cicero Online eine detaillierte Erklärung für mögliche Truppenaufstockungen in Afghanistan. Davon sei die Zustimmung der SPD im Bundestag abhängig. Zudem schließt er auch ein militärisches Engagement über das Jahr 2015 nicht aus. |
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Geschichten aus der Vorstadt Oliver Jeges Vor einem Jahr verstarb der amerikanische Schriftsteller John Updike. Mit ihm ging nicht nur ein fabelhafter Autor verloren, sondern auch eine wichtige Instanz US-amerikanischer Literaturkritik. Cicero Online erinnert an den Vielschreiber, dem der Literaturnobelpreis Zeit seines Lebens verwehrt geblieben ist. |
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Doch in Stein gemeißelt Marc Etzold Die SPD hat ihre Afghanistanstrategie festgelegt: Keine weiteren Truppen und ein Abzug bis 2015 – mit diesen Forderungen sind die Sozialdemokraten endgültig in der Opposition angekommen. Cicero Online erklärt, warum das Afghanistan-Hearing in der vergangenen Woche mehr Show denn ernsthafter Diskurs gewesen ist. |
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Fräulein Krumwiedes Gespür für Töne Constantin Magnis Vor etwas mehr als 100 Tagen ist die junge Grünen-Abgeordnete Agnes Krumwiede im Orbit des Berliner Bundestags gelandet und wo sie aufschlägt, spielt die Musik. Ein lustiger Nachmittag mit der Kulturpolitikerin und „Miss Bundestag“ wider Willen. |
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„Das Superwahljahr kam ein bisschen zu schnell“ Jens Seipenbusch Im Gespräch mit Cicero Online spricht Jens Seipenbusch, Vorsitzender der Piratenpartei über aktuelle und zukünftige Probleme. Außerdem erkärt Seipenbusch, warum er die Geschlechterdebatte für überholt hält. |
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Warum wir verpflichtet sind zu fördern
Lisa Heinrich Seit fünf Jahren gibt es bereits Hartz IV und die Debatte um die Arbeitsmarktreform bricht nicht ab. Während Roland Koch mehr Sanktionen gegen vermeintliche Drückeberger des Systems fordert, suchen andere die Lösung im bedingungslosen Grundeinkommen ohne "Fordern und Fördern". Warum wir aber dazu verpflichtet sind jeden Einzelnen in unserer Gesellschaft zu unterstützen einen Arbeitsplatz zu finden und warum ein Grundeinkommen kontraproduktiv wäre, erklärt Lisa Heinrich. |
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Wozu leben, wenn man sterben kann? Josef Girshovich Ein toter Schüler weckt unangenehme Erinnerungen: Wie war denn die Schulzeit? Gehörte man zu den Mobbern oder den Gemobbten? Im Tatort |
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Zwei fromme Wünsche: Fördern und Fordern David Harnasch Während Roland Koch nach einer Arbeitsverpflichtung für Hartz-4-Empfänger ruft, verbrennen Milliarden Euro in vollkommen unsinnigen „Qualifizierungs“- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. So werden Statistiken aufgehübscht und Wiedereinstiegschancen simuliert. Ehrlicher, billiger und fairer als dieses Theater wäre ein bedingungsloses Grundeinkommen. |
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If you are going through hell, keep going Winston Churchill Sir Winston Leonard Spencer-Churchill war Soldat und Kriegsberichterstatter in mehreren britischen Kolonialkriegen und führte sein Land als Minister und Premier durch zwei Weltkriege. Der Nachwelt ist er nicht nur als Mann der Tat, sondern auch als Führer des geschliffenen Wortes in Erinnerung geblieben. Zu seinem 45. Todestag hat Cicero Online einige seiner pointiertesten Zitate zusammengestellt. |
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"Er war sprachlich ein Virtuose" Konrad Paul Liessmann Arthur Schopenhauer war einer der wichtigsten Philosophen des 19. Jahrhunderts. Anlässlich des 150. Todestages sprach Cicero Online mit dem Philosophen Konrad Paul Liessmann über Schopenhauers berüchtigten Pessimismus und was seine Philosophie mit Tierethik, zeitgenössischer Hirnforschung und Naturkatastrophen zu tun hat. |
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Mehraneh Atashi im Iran festgenommen Die iranische Fotografin Mehraneh Atashi wurde in ihrem Heimatland festgenommen. Atashi hatte 2007 mit fünf anderen Frauen in der Cicero Galerie ausgestellt. |
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Merkel in der Afghanistan-Falle Marc Etzold Am 28. Januar findet in London die Afghanistan-Konferenz statt. Während die USA schon längst wissen, wie sie den Krieg am Hindukusch endlich gewinnen wollen, streitet Deutschland noch über den Sinn des Einsatzes. Cicero Online erklärt, warum weder Regierung und Opposition bislang eine gemeinsame Strategie entwickelt haben - noch die beiden Lager untereinander. |
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Das Erdbeben ist eine Chance für Haiti Josef Girshovich Darf man Katastrophen politisch nutzen? Muss man das gar? Haiti hat jetzt die einmalige Chance, seine Misere zu beenden. Selten blickt die Weltgemeinschaft so hilfsbereit auf ein gescheitertes Land. Das Erdbeben und seine Opfer könnten zum Fundament eines neuen Haiti werden. Eine Frage bleibt aber: Werden die Haitianer diese Möglichkeit zu nutzen wissen? |
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Rüttgers in Umfragen konstant Die schwarz-gelbe Bundesregierung nähert sich den ersten 100 Tagen im Amt. Selten ist eine Koalition so schlecht in eine Legislaturperiode gestartet wie diese. In den wichtigsten Politikfeldern liegen sich CDU und FDP in den Haaren. Jürgen Rüttgers, der im Mai Landtagswahlen bestreiten muss, hält sich einer neuen Umfrage des FORSA-Instituts zufolge jedoch konstant gut – im Gegensatz zur FDP. |
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Stefan Mappus: Keiler Richard Schütze und David Gebhard Nach dem Berliner Zoo hat sich Richard Schütze die Landespolitiker vorgenommen: Für Cicero Online hat er die wichtigsten Ministerpräsidenten als Tiere porträtiert. Diesmal: Stefan Mappus als Keiler. |
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Peter Harry Carstensen: Seebär Richard Schütze und David Gebhard Nach dem Berliner Zoo hat sich Richard Schütze die Landespolitiker vorgenommen: Für Cicero Online hat er die wichtigsten Ministerpräsidenten als Tiere porträtiert. Diesmal: Peter Harry Carstensen als Seebär |
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„Obama war nie der naive Idealist“ Dietmar Herz Vor einem Jahr wurde Barack Obama als 44. Präsident der USA vereidigt. Im Interview mit Cicero Online erklärt der Amerika-Experte Dietmar Herz, wieso Obama ins Umfragetief geraten ist und weshalb er die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft bislang nicht überwinden konnte. Außerdem erläutert Herz, was wir außenpolitisch vom "Kriegspräsidenten" Obama noch zu erwarten haben. |
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Hat er aber gemordet, so muss er sterben Nadine Kreitmeyr Von 1967 bis 1977 wurden in den USA keine Todesurteile vollstreckt. Wie es dazu kam, erkärt Nadine Kreitmeyr. |
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