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„Das Leben genießen, weil es endet“
Jan Vogler
Wie verbringt ein weltberühmter Cellist seinen letzten Tag? Jan Vogler würde selbstverständlich Musik hören. Und zwar die des späten Schubert, Beethoven oder Brahms. Denn diese Komponisten, erzählt er Cicero, seien dem Überirdischen am nächsten gekommen.
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Stilblüten der Diplomatie
Lisa Zeitz
Politikum Kunst: Wie einige Ölbilder von Lyonel Feininger zu juristischen Verstrickungen zwischen der DDR und den Vereinigten Staaten führten. Die Gemälde-Kolumne von Lisa Zeitz.
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Weltpolitik im Bademantel
Hartmut Palmer
Auch wenn sie ständig den Verlust ihrer Privatheit beklagten – deutsche Kanzler haben ihre Urlaube immer auch als öffentliches Schauspiel inszeniert, um Präsenz und Unentbehrlichkeit zu demonstrieren. Ein kleiner Streifzug durch die Geschichte der politischen Sommerfrische.
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Unverbesserliche Romantiker
Hasso Spode
Millionen von Menschen setzen alljährlich beträchtliche Mittel ein, um ihrem Alltag zu entkommen und an andere Orte zu gelangen – doch der Nutzen bleibt diffus. Ein Professor für Tourismusgeschichte erklärt, warum wir trotzdem immer wieder auf Reisen gehen.
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Am Kap der Finsternis
Wolfgang Herles
Seine Romane sind grausam, sie sind schön: Mit unvergleichlicher Wucht hat der südafrikanische Thriller-Autor Roger Smith die Krimiliteratur aufgemischt. So unglaublich seine Figuren wirken mögen, sie stammen aus der traurigen Wirklichkeit hinter Kapstadts Wohlstandsfassaden.
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Ein Scheunentor in Marzahn
Tobias Lehmkuhl
Sie ist eine der erfolgreichsten Sachbuchautorinnen Deutschlands. Tausenden von Lesern half Kathrin Passig, wichtige Aufgaben ohne Schuldgefühle vor sich herzuschieben. Ihr jüngstes Buch ist eine Anleitung zum Verirren, dem Königsweg des Weltentdeckens.
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Eine nette Beerdigung
Klara Mittag
Bei den diesjährigen Festpielen in Bayreuth wird nur einer fehlen: Wolfgang Wagner. Auf seiner Beerdigung flossen keine Tränen. Kein Wunder, es handelte sich lediglich um die Inthronisation seiner Töchter Katharina und Eva. Der Rest der Familie trauerte am Rande.
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Großer Einsatz, falsches Spiel
Thomas Trenkler
Ende Juli haben die Salzburger Festspiele begonnen. Sie stehen im Schatten eines Skandals von gewaltigem Ausmaß. Veruntreuungen, politische Winkelzüge und ein Selbstmord – eine Reportage über den Korruptionssumpf, der die Mozartstadt in Atem hält.
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Neues Gartenglück
Christa Hasselhorst
Die Deutschen zahlen heute mehr für Pflanzen als je zuvor, ihr Lieblingsmagazin feiert die Lust am Land, und die vormals als spießig denunzierte Schreberparzelle gilt als korrekte Idylle. Sind Gärten Spiegelbilder ihrer Zeiten?
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Der Tod steht ihnen gut
Christian Kortmann
Wenn Stars und Sternchen heute sterben, springen die Marketingmaschinen an. Nachrichtenportale inszenieren den Tod genüsslich als aufregendes Ereignis, und die Nachlassverwerter der Unterhaltungsindustrie stehen schon in den Startlöchern. Über einen Mentalitätswandel.
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So viel Geld für fünf Kilo Butter?
Lisa Zeitz
Manchmal bewerkstelligen Kunstwerke auch etwas, wenn sie zerstört werden: Wie die berühmte Fettecke von Joseph Beuys der Öffentlichkeit die Augen für zeitgenössische Kunst öffnete.
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Wie eine zweite Geburt
Daniel Schreiber
Als sie vor acht Jahren begann, eine Video- und Performancekunstsammlung aufzubauen, waren viele skeptisch. Heute genießt Julia Stoschek weltweit Anerkennung und ihr Leben ist ein ununterbrochenes Gespräch über bewegte Bilder, die bewegen.
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Der Roman-Spekulant
Tobias Lehmkuhl
Manuskripte von 37 unveröffentlichten Romanen soll der Berliner Journalist und Schriftsteller Joachim Lottmann noch besitzen. Aber diese Auskunft stammt von ihm selbst und er geht sehr kreativ mit der Wahrheit um. Einer davon, „Der Geldkomplex“, ist jetzt erschienen.
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Die letzte Leinwandgöttin
Ingeborg Harms
Ihre Hollywood-Karriere war so kurz und strahlend wie die Bahn eines Meteoriten. Nach ihrer Heirat mit Prinz Rainier von Monaco verschwand sie von der Leinwand. Aber ihr Mythos ist lebendiger denn je, wie eine Ausstellung im Londoner Victoria & Albert Museum zeigt. Über Grace Kelly.
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Im Geist versunkener Spartakiaden
Eva Behrendt
Das deutsche Stadttheatersystem ist weltweit einzigartig. Aber drastische Kürzungen und mutlos wirkende Musterschülerhaftigkeit haben an seinem Ruf gekratzt. Wie spektakulär, wie gegenwartssatt sind Inszenierungen heute? Eine Bestandsaufnahme vor dem Berliner Theatertreffen.
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Bücher sind zum Leben da
Maike Albath
Eine Bibliothek im engen Sinne hat Katharina Hacker nicht. In der Altbauwohnung der Buchpreisträgerin stapelt sich Literatur, wo man geht und steht.
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„Das Mensch-Sein hört mit dem Tod nicht auf“
Henry Schuhmacher
Wie würde ein Bestattungsunternehmer seinen letzten Tag verbringen? Henry Schuhmacher, Geschäftsführer der ANTEA Bestattungen Dresden GmbH und Regionaldirektor der Ahorn AG, über Lebenswanderungen und Rockmusik aus der DDR.
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Phänomen Hélène
Eva Gesine Baur
Auf dem Klavier versucht die Pianistin Hélène Grimaud die Geschichte ihrer eigenen Rettung durch Musik zu erzählen. Deshalb lehnt sie manch strenger Musikkritiker ab. Das Publikum aber liebt sie über alle Maßen.
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Mit dem Sinn fürs Schöne
Daniel Schreiber
Als Heinrich von Berenberg vor sechs Jahren seinen Verlag gründete, steckte die Buchbranche in der Krise. Heute steht sein komplettes Programm in zahlreichen Buchhandlungen. Er hat bewiesen, dass Leser auch an anspruchsvollen Titeln interessiert sind.
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Not eines Kritikers
Hubert Winkels
In seinen Tagebüchern macht der Dichter Martin Walser auf Dutzenden Seiten seinem Zorn über Literaturkritiker und vor allem über Marcel Reich-Ranicki Luft. Aus der Perspektive eines Betroffenen aber kann auch Walser sehr erschreckend wirken.
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Wenn die Dinge zurückschauen
Siri Hustvedt
Sein Leben lang malte er Stillleben. Für die einen ist der italienische Künstler Giorgio Morandi einer der ganz Großen der Moderne, andere sehen ihn als unverständlichen Vasenmaler. Zeit für eine Neueinschätzung.
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Feengleich und federleicht
Tobias Lehmkuhl
In ihren leichtfüßigen Romanen hat jeder Buchstabe seinen genau austarierten Platz. Sie ist eine Wort-, aber keine Bücherfetischistin. Bibliotheksbesuch bei Brigitte Kronauer.
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„Tote twittern (wahrscheinlich) nicht“
Frank Schirrmacher
Er ist einer der herausragenden Publizisten Deutschlands. Ob er sein iPhone an- oder abschalten würde, wenn er seinen letzten Tag in Tansania verbringt, weiß Frank Schirrmacher noch nicht.
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Die Kitsch-Mafia
Wolfram Siebeck
Was hat die Spitzengastronomie mit dem Markt für zeitgenössische Kunst zu tun? Eine ganze Menge, meint Wolfram Siebeck. Denn der Kurswert von Kunst und Köchen folge vergleichbar irrationalen Gesetzen, die von einer Handvoll Meisterdeutern diktiert werden.
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Zwischen Reich und Rilke
Moritz Rinke
Mit Stücken wie „Republik Vineta“ und „Café Umberto“ sowie mit der Neudichtung der „Nibelungen“ wurde der Autor Moritz Rinke bekannt. Jetzt hat er seinen ersten Roman geschrieben. Er spielt in seinem Geburtsort Worpswede
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Harlem in meinem Herzen
Peter Schneider
Ein halbes Leben lang fotografierte die französische Fotografin Martine Barrat die schwarzen New Yorker im Norden von Manhattan. Ihre klassischen Bilder erinnern an eine Welt, die es nicht mehr gibt.
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Austausch oder Boykott?
Martin Roth und Durs Grünbein
Bei der vergangenen Frankfurter Buchmesse kam es zum Eklat: Das Gastland China weigerte sich, an Veranstaltungen teilzunehmen, zu denen auch regimekritische Schriftsteller jenseits der Offizialkultur eingeladen worden waren. Seither wird verstärkt über die Frage debattiert, ob man mit nichtdemokratischen Staaten kulturelle Beziehungen pflegen sollte – auch dann, wenn diese Staaten missliebige Künstler ächten, verfolgen und verhaften. Der Schriftsteller Durs Grünbein und der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth, diskutieren.
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Rassenfragen
Wim Wenders
Mit dem Erfolg seines Filmepos „Avatar“ übertraf Regisseur James Cameron die Einspielergebnisse seines Klassikers „Titanic“. Doch wer den pazifistischen Touch der „Avatar-Saga“ bejubelt, verkennt deren militaristische Tendenz, warnt Filmregisseur Wim Wenders.
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"Schreiben ist ein Häutungsprozess"
Christine Eichel
In seinen Büchern verarbeitet er auf subtile Weise Zeitgeschichte. Und er ist ein leidenschaftlicher Büchersammler. Bibliotheksbesuch bei Uwe Timm.
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"Ich war bereits nah am Tod"
Kathrin Schmidt
Für ihren Roman "Du stirbst nicht" erhielt die Schriftstellerin den Deutschen Buchpreis. An ihrem letzten Tag fürchtet Kathrin Schmidt nur die erneute Rückkehr ins Leben
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Unabhängigkeitserklärung des Theaters
Alfred Polgar
Als der große österreichische Literatur- und Theaterkritiker Alfred Polgar im Jahre 1925 eine Inszenierung von Frank Wedekinds "Franziska" rezensierte, benannte er mit prophetischer Weitsicht das Unbehagen am Regietheater der Gegenwart - allerdings mit unübersehbarem Respekt angesichts der Revolution, die inzwischen aber alt und müde geworden ist
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Spengler und die Ibsenweiber
Gerhard Henschel
Mit seiner Zeitdiagnose allgemeiner Dekadenz stieg Oswald Spengler ("Der Untergang des Abendlandes") zum berühmtesten Kulturpessimisten seiner Generation auf. Er ersehnte ein neues Cäsarentum - und damit, so seine Kritiker, wurde er zum geistigen Wegbereiter des Nationalsozialismus. Heute ist die Spengler-Rezeption differenzierter. War er Hassprediger oder Visionär? Und warum durchzieht ein angstneurotisches Frauenbild sein Werk? Diesen Fragen geht Gerhard Henschel nach
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Echt falsch
Christoph Stölzl
Kopie oder Fälschung? Nachschöpfung oder geistiger Diebstahl? Für drei russische Maler aus Berlin stellt sich diese Frage nicht. Ihre Gemälde huldigen den Meisterwerken der Kunst
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Auf die Eltern kommt es an
Vanessa de l'Or
Der neue Präsident der Justus-Liebig-Universität in Gießen heißt Joybrato Mukherjee – und das ist aus mehreren Gründen erstaunlich. Ein Gespräch über Integration, Studiengebühren und Korpuslinguistik
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Jenseits des Popcorn-Kinos
Thomas Brussig
Drehbuchautoren findet man selten auf roten Teppichen – das ändert sich jetzt bei der Berlinale. Mit einem Ehrenbären wird dort Wolfgang Kohlhaase ausgezeichnet. Schriftsteller und Drehbuchkollege Thomas Brussig verrät, warum Kohlhaase Kultfilme schrieb
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Besuch im Künstleratelier
Michael Diers und Monika Wagner
Das Atelier ist Experimentierfeld, Produktionsstätte, Ideenraum – und zugleich auch ein eigenes künstlerisches Statement. Der Fotograf Paolo Pellizzari dokumentiert Künstler in ihren Ateliers, von Markus Lüpertz bis Norbert Bisky, und gewährt einen faszinierenden Blick auf die Entstehungsbedingungen der Werke
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Skandal im Kunstbezirk
Christine Eichel
Ein Werk des Künstlers Martin Kippenberger wurde jüngst für eine Rekordsumme versteigert. Kurz darauf kam heraus, dass ein anderer das Bild gemalt hatte – im Auftrag Kippenbergers. Cicero-Leser kennen den Maler: Er schuf bereits einige Titelbilder für Cicero.
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"Die Kirche ist ein Märchenpark"
Christoph Schlingensief
Lange galt er als das hyperaktive Enfant terrible der Kulturszene. Seit er 2008 an Lungenkrebs erkrankte und ein Buch darüber schrieb, machte Christoph Schlingensief – sehr öffentlich – eine Verwandlung durch. Ein Gespräch über Glauben, Mut und Afrika
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Das vergiftete Genie
Jörg Zittlau
Sie sind Genies mit Handicap: Viele Künstler, Philosophen, aber auch Potentaten und Politiker waren schwer krank. Ihre Biografien lesen sich zuweilen wie Krankengeschichten, manchmal gleichen sie sogar Kriminalromanen. Denn oft spielen die Ärzte eine unheilvolle Rolle im Leben ihrer prominenten Patienten – so wie auch bei Ludwig van Beethoven.
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„Ich werde nie älter sein als dreiundsechzig“
Martin Walser
Alt werden und alt sein – ein Tabu? Selbstironisch und mit grimmiger Lust an den Skurrilitäten des Alters umkreist Martin Walser das Thema: exklusiv für Cicero. Sein Ich-Erzähler jedenfalls hat beschlossen, keinen Tag älter als 63 Jahre alt zu werden, ganz gleich, wie lange er noch leben wird.
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Weihnachtsbaum reloaded
Christoph Stölzl
Von Dubai bis Peking: Es weihnachtet sehr. Der weltweite Siegeszug des festlich geschmückten Tannenbaums zeigt sinnfällig, wie ein Symbol globalisiert – und gleichzeitig säkularisiert wird. Dagegen regt sich erster Widerstand.
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Das Drama pubertärer Eltern
Ariadne von Schirach
Der Erfolg von Stephenie Meyers „Twilight“-Saga beruht weniger auf schaurig-schönem Schrecken als auf einer hellsichtigen Neuauflage des Generationenkonflikts, meint Ariadne von Schirach: Es gehe um das Dilemma unreifer Erwachsener und ihrer Kinder ohne Kindheit.
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Heimatkunde
Georg Baselitz
Er ist einer der wichtigen deutschen Künstler der Gegenwart: Georg Baselitz. Mit zwei großen Ausstellungen wird sein Werk in Baden-Baden geehrt. In Dresden offenbart der Weltbürger, der in Sachsen aufwuchs, eine neue Seite: vorsichtige Annäherungen an die alte Heimat, zwiespältige Erinnerungen an eine Kindheit im Krieg.
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Norwegische Formel
Kathrin Schmidt
Im Labyrinth der Gefühle: Kathrin Schmidts innerer Monolog einer hilflosen Mutter bricht mit dem Tabu der nimmer endenden Mutterliebe. Eine Geschichte exklusiv für Cicero.
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"Ich zeuge noch ein Kind"
Norbert Bisky
Er ist einer der bekanntesten Maler der jungen deutschen Avantgarde. In der DDR geboren, träumt Norbert Bisky an seinem letzten Tag von der Freiheit des Fliegens.
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„Wie jüdisch bin ich?“
Daniel Kehlmann
Bisher hat der Schriftsteller Daniel Kehlmann kaum über seine Herkunft gesprochen. Fast unbekannt ist daher, dass seine Familie jüdischer Abstammung ist und im besetzten Österreich von den Nazis verfolgt wurde. Eine Spurensuche.
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Streiten in Harmonistan
Thea Dorn
Haben wir eine Streitkultur, die diesen Namen verdient? Werden polemische Zwischenrufe wie die von Thilo Sarrazin zu Recht kritisiert? Oder sind wir auf dem Weg in eine konturenlose Konsenskultur? Die Publizistin Thea Dorn plädiert für mehr Verve in unseren Debatten.
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„Der Tod hat nicht das letzte Wort“
Margot Käßmann
Die evangelisch-lutherische Theologin wurde als erste Frau zur Bischöfin geweiht und nun zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland gewählt. Was macht Margot Käßmann an ihrem letzten Tag?
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„Auf Sicht fahren“
Günter Kunert
Über Sinn und Unsinn politischer Metaphorik. Günter Kunert nimmt die jüngste politische Formel der Bundesregierung unter die Lupe.
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„Es ist obszön!“
Claudia Steinberg
Eine großes Aufgebot renommierter Kulturschaffender setzt sich für die Freilassung Roman Polanskis ein. Im Gegensatz zum Rest der Welt interessieren sie sich ausschließlich für die Leiden des Regisseurs – und damit für den Täter, nicht für das Opfer. Wer aber ist Samantha Geimer?
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